2012

Videoüberwachung für Ihre Baustelle

Mobile Systeme – günstig und unabhängig von Strom- und Telefonnetz

Vandalismus, Sachbeschädigung und Diebstahl von wertvollen Baustoffen, Geräten und Baumaschinen sind reelle Gefahren im Baustellenbetrieb. Entsprechende Sicherheitsmaßnahmen sind gefordert. Neben der klassischen Baustellenbewachung durch Sicherheitsmitarbeiter ist der Einsatz von Sicherheitssystemen meist unabdingbar.

Klassische Überwachungslösungen verursachen oft einen hohen Montageaufwand durch Kabelverlegung und Erdarbeiten und hohe, monatliche Betriebskosten (z.B. durch Strombedarf etc.). Darüber hinaus können die meisten klassischen Überwachungslösungen Fehlalarme, die durch Tiere oder Witterungseinflüsse ausgelöst werden, nicht wegfiltern – kostenintensive Polizeianfahrten sind die Folge.

Securitas hat mit PROTECT 24 einen intelligenten Lösungs-Mix aus Alarm und Videoüberwachung im Programm. Die temporäre, mobile Videoüberwachung funktioniert völlig drahtlos, mit sehr hoher Batterielebensdauer und ist damit sehr einfach und kostengünstig.

Das drahtlose Zwei-Wege-Funkalarmsystem verfügt über eine ereignisgesteuerte Videoverifikation. Ein Bewegungsmeldermit integrierter Kamera löst Alarm aus. Per Funk erfolgt die Echtzeit-Übertragung des Alarmbildes direkt in das Securitas Alarmcenter. Die empfangene Bildsequenz wird im Alarmcenter ausgewertet, weitere Maßnahmen – sofern notwendig – eingeleitet.

Voraussetzungen zum optimalen Einsatz:

  • ausreichende Grundbeleuchtung des Areals
  • Erfassungsbereich von 12m

Start-Umstellung auf IP zum Lowcostpreis

Jetzt zum Jahreswechsel unterbieten sich die Großhändler mit Umstellungsmodulen PSTN-Anlage -> TCP/IP. Bei Aktionspreisen unter 100 Euro EK netto für eine gut funktionierende Lösung kann man ja wirklich nicht mehr nein sagen ;-)

  • Alle Systeme, die mir zur Verfügung gestellt werden, werden gerne von mir getestet…

Gut hat bei den Praxistests zB. das SATEL-IP Modul für „Fremdanlagen“ ASA-ETHM2 abgeschnitten.  SIA oder ContactID wird in SATEL  TCP/IP-Übertragung umgemodelt und sauber empfangen…

http://www.securitas-blog.at/satel-auf-dem-tcpip-weg-auch-fur-fremdanlagen/

http://www.securitas-blog.at/satel-ip-anlagen-aufschaltung/

Fein, dass jetzt so richtig Fahrt reinkommt… Liebe Großhändler, wenn Ihr ein Testgerät zur Verfügung stellen wollt, einfach melden… Liebe Errichter, wenn Ihr eine Probeaufschaltung machen wollt, gerne jederzeit!

Cloud und Alarmanlagen – die Zukunft in der Wolke – VSÖ, WKO und EN ready4cloud?

Cloud-Computing … umschreibt den Ansatz, abstrahierte IT-Infrastrukturen (z. B. Rechenkapazität, Datenspeicher, Netzwerkkapazitäten oder auch fertige Software) dynamisch an den Bedarf angepasst über ein Netzwerk zur Verfügung zu stellen. Aus Nutzersicht scheint die zur Verfügung gestellte abstrahierte IT-Infrastruktur fern und undurchsichtig, wie von einer „Wolke“ verhüllt…

so versucht Wikipedia  den Cloud-Begriff zu erklären…

Der private Anwender wird Cloud-Computing eher mittels Google Mail oder Dropbox einsetzen. Man bekommt Speicherplatz zugewiesen, den man von jedem PC aus nützen kann und kann dort seine Daten ablegen.

  • Wo die Daten physikalisch gespeichert werden (auf welcher Festplatte, welches Servers, in welchem Rechenzentrum, in welchem Land) ist einem dabei egal.
  • Ob die Server in einem gesicherten örtlichen Umfeld (Rechenzentrum mit Sicherheitsrichtlinien) stehen, egal.
  • Wenn die Daten nicht mehr vorhanden sind, auch egal.
  • Wer noch aller Zugriff auf die Daten hat auch egal.
  • Datenschutz von personenbezogenen Daten und Speicherung auf US Servern, auch egal.

Und dieses Beispiel bringt die Problematik recht gut auf den Punkt ;-)

Auch Alarmanlagen nutzen immer mehr die Vorteile von Cloud und werden in den nächsten Jahren in diese Richtung gehen.

Bisher sah die Alarmanlagenwelt einfach aus:

Daten (Codes, Protokolle usw.) wurden vorort beim Kunden in der Alarmzentrale aufbewahrt und auch die diversen Funktionen dort durchgeführt (z.B. Anlage scharf /unscharf schalten) und protokolliert (Daten des Ereignisprotokolls). Nur dem Wachdienst (Alarmcenter / Monitoringcenter) wurden noch diese Daten und Funktionen anvertraut. Aber nicht ohne strengste Auflagen von VDS, VSÖ, ÖZS oder neuerdings der EN. Dies Daten sind also in der beschuss-sicheren, mit USV und Dieselaggregat-stromversorgten 24 x 7 Stunden besetzten Überwachungszentrale mit geprüften Mitarbeitern bestens aufgehoben und geschützt.

Alarmanlagen und Cloud:

Die Kunden und Alarmanlagendaten werden irgendwo, in einem anderen Land, vielleicht sogar außerhalb der EU auf „irgendwelchen Servern“, die „irgendwo“ stehen, auf die „irgendwer“ Zugriff hat gespeichert. Bei der neuen Jablotron-Cloud z.B. irgendwo in Tschechien – Na ich hoffe Sie sind jetzt beruhigt ;-)

Wie wird die Zukunft:

Überholen – wiedereinmal – die technischen Möglichkeiten jede Art des Sicherheitsdenkens und der Sicherheitszertifizierung? Ist die Cloud schon ein Thema bei VSÖ, EN-Norm oder bei der WKO (die gerade eben erst zum Thema IP in der Alarmübertragung aktiv wurde und das NGN-Problem erkannt hat?) Was sagt die Datenschutzkomission dazu? Werden sich die Kunden von den Annehmlichkeiten von Clowd-Diensten bei Alarmanlagen blenden lassen, oder Hausverstand einsetzen?

Also: ready4cloud ? Ich freue mich – wie immer – über Euro Kommentare zu diesen provokanten Fragen.

Fast schon geschenkt – Jablo LAN Kommunikationsmodul

Für Freunde von OASIS-Jablotron gibt es das LAN-Modul (fast) geschenkt, ein netto EK deutlich unter 100 Euro für Errichter ist schon zu finden, da gibt es keine Ausrede mehr PSTN-Wählgeräte zu verbauen… ;-)

LAN/PSTN Kommunikationsmodul für AJA-JA82K und AJA-JA83K, Platinenversion, Nachrichten an 8 Telefonnummern, Wachdienstprotokolle über LAN und PSTN: IP Contact ID und Contact ID, Fernzugriff/ -steuerung möglich.

Ja, ja, PSTN kann es auch, bitte nicht verwenden…

SATEL auf dem TCP/IP-Weg, auch für Fremdanlagen

Satel nimmt TCP/IP jetzt wirklich ernst:

Selbst für beliebige Fremdanlagen werden Module geboten:

Universal-Ethernetmodul TCP/IP  ASA-ETHM2

Universal-Ethernet-Modul TCP/IP für Fernsteuerung und Überwachung, Konvertierung des Telefon-Signals von einer beliebigen Zentrale für die Aufschaltung TCP/IP, Benachrichtigung per E-Mail, Fernsteuerung der Ausgänge über Internet Browser, lokale Parametrierung mittels Rechner angeschlossen über RS-232 Schnittstelle, optionaels Gehäuse: ASA-OPU1A,

Abmessungen: B140×H68mm

Der (unverhandelte) Händlereinkaufspreis zu dem ich es gesehen habe ist sehr niedrig, so macht Umrüsten Spaß… ;-) http://www.securitas-blog.at/start-umstellung-auf-ip-zum-lowcostpreis-2/


Wenn man schon eine Satel-Anlage hat, ist das Umrüsten natürlich überhaupt kein Problem mehr…

Da gibt es z.B. das ASA-ETHM1 Ethernetmodul TCP/IP für INTEGRA Zentralen

Ethernet-Modul TCP/IP für Fernsteuerung und Überwachung der ASA-Integra-Zentralen, Bedienung mit einem Computer oder Mobiltelefon möglich, Zugriff auf das System über Internetbrowser und Mobiltelefon, verschlüsselte Datenübertragung, DHCP Unterstützung, optionales Gehäuse: ASA-OPU1A, Abmessungen: B140×H68mm


Hier noch ein Link bezüglich SATEL-IP Anlagen Securitas-blog.at Satel-IP Anlagenaufschaltung/

 

PSTN war vorgestern – IP V4 gestern – wann kommt der IP V6 Start

Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich vor etwa 4 Jahren stark auf TCP/IP in der Alarmübertragung im Securitas Alarmcenter gesetzt habe, das damalige (sichtbare) Ergebnis war ein großer Invest in die verschiedensten IP-Empfangsgeräte, damals war auch der Wechsel von der „klassischen“ Empfangszentrale auf Linux/MS Serverbasierte Empfangsgeräte… mein damaliger Chef brauchte gute Nerven, jeweils 2 Server (bei Securitas ist immer alles redundant) mit einer Hand voll Aufschaltungen… ;-)

Es hat länger gedauert, als ich erwartet hatte, aber spätestens seit 2010 und der voranschreitenden NGN-Umstellung von TelekomA1 nehmen TCP/IP Aufschaltungen rasend zu und die alten PSTN/ISDN-Systeme werden abgelöst… es wird sicher noch ein paar Jahre dauern, bis die ganzen Alarmanlagen umgestellt sind…

Aber wohin wird der Trend und die Zukunft gehen?

Die Zukunft (eigentlich schon die Gegenwart) ist IPV6: Wie werden sich die bestehenden Anlagen (damit meine ich die momentan neu eingebauten Anlagen) verhalten, werden wir wieder updaten/upgraden oder wieder einen Vollaustausch benötigen? Welche neue Möglichkeiten aber auch Probleme und Gefahren wird es geben, wenn Jeder eine „fixe“ V6-IP-Adresse hat? … Oder wird alles nur mehr in MPLS ( Multiprotocol Label Switching ) Netzen abgewickelt werden, sicher nicht bei Einzelkunden sondern nur große Firmennetze oder wird es Zugänge in lite-Version geben? ;-)))

Wie auch immer – die Sache wird spannend, die schläfrige Alarmanlagen-Branche hat sich ab dem Jahr 2010 verschnellert, wahrscheinlich wird es auch eine Marktbereinigung geben (wenn diese derzeit nicht schon im Laufen ist). IT-Knowhow, Geschwindigkeit, stabile Lösungen, kompetente Umsetzung von Kundenwünschen in einem technisch neuen Umfeld, neue Produkte und das Erkennen von neuen Geschäftsfeldern wird entscheidend sein.

 

 

Auch WKO Fachgruppen Elektrotechnik und Telekom Rundfunk informieren über NGN

Die Fachgruppen werden jetzt in der NGN-Problematik aktiv:

KR Ing.Karl-Heinz Bradavka (Bundesberufs- gruppenobmann der Alarmanlagen Errichter und Sicherheitssprecher der WKO) schreibt in einer Aussendung:

Wie bereits angekündigt, wird die Festnetzumstellung auf Next Generation Network (NGN) im Lauf des Jahres 2013 österreichweit abgeschlossen sein. Diese Tatsache kann schon jetzt zu Problemen bei der Alarmübertragung über Festnetz- und GSM-Wählgeräte aller Hersteller führen. Genauer gesagt kann es zu Empfangsproblemen und damit verbundenen wiederholten Übertragungsversuchen kommen. Da dies auch  Auswirkungen auf die Telefonrechnung von Endkunden zur Folge haben kann, haben die WKO Fachgruppen Elektrotechnik und Telekom Rundfunk gemeinsam ein rechtsgültiges Infoschreiben veröffentlicht:

Rechtsgültiges Infoschreiben

Präsentation

Bitte lesen Sie auch meinen Blog-Beitrag vom August 2012 bez NGN. http://www.securitas-blog.at/tcpip-in-der-alarmubertragung/

Sicherheitsdienst und Polizei bei der Objektsicherung

Hier möchte ich, da es diesbezüglich oft Fragen gibt, auf die Unterschiede und unterschiedlichen Möglichkeiten eingehen, die den Sicherheitsdienst und die Exekutive in der Objektsicherung betreffen und unterscheiden. Ebenso möchte ich ein paar (leider weit verbreiteten) Märchen, welche diese Thematik betreffen richtigstellen… ;-)

Stellt die Polizei einen Standposten?

Oje, während ich auf Urlaub bin, wurde bei mir eingebrochen, der Sicherheitsdienst verständigte die Polizei: Die Täter haben beim Einbruch das Schloß der Türe zerstört. Wartet die Polizei, mit einem Standposten, bis die Türe wieder verschließbar ist?

  • Nein, das ist nicht die Aufgabe der Polizei, sie stellt auch keine Standposten. Der Sicherheitsdienst stellt einen Standposten, der das Objekt bewacht, bis das Schloß ausgetauscht ist und das Objekt wieder versperrt werden kann.

 
Macht es Sinn sowohl die Streife als auch die Polizei bei Einbruch zu einem Objekt zu schicken?

Bei Einbruch kann der Kunde entscheiden welche Reaktion er wünscht? Polizei? Streife? Polizei und Streife?

  • Es kann durchaus Sinn machen hier zu variieren: Die Polizei ist bei Alarm meist viel schneller beim Objekt als die Streife. Die Securitas Streife ist keine Blaulichtorganisation, muss sich an die Verkehrsregeln halten (Geschwindigkeit wie jeder normale Verkehrteilnehmer, keine Benutzung der Rettungsgasse bei Staubildung usw.)

Warum macht es trotzdem Sinn die Streife einzusetzen?

  • Die Streife hat in der Regel die Objektschlüssel, macht deshalb nicht nur eine Außenhautkontrolle (wie die Polizei, die nur bei Gefahr in Verzug in das Objekt geht) sondern kontrolliert auch das Objekt im Innenbereich und schaltet die Alarmanlage (in laufender Verbindung mit dem Alarmcenter) wieder scharf.
  • Ebenso kann bei Bedarf ein Standposten das Objekt bewachen, bis z.B. der Glaserer oder der Schlosser das Objekt wieder versperrbar gemacht hat.

 

Ist der oftmals gehörte Begriff Schlüsselgewalt zutreffend wenn die Streife die Objektschlüssel bekommt?

  • Nein, der Begriff ist ihr falsch verwendet, Schlüsselgewalt bedeutet z.B., dass die Frau das Geld vom Ehemann ausgeben darf ;-) , hier genau in Wikipedia

 

Kann die Streife dann jederzeit unbefugt mein Objekt betreten?

  • Nein natürlich nicht, dazu müsste Sie ja auch die Alarmanlage unscharf schalten (da sonst ein Einbruchsalarm ausgelöst wird). Und das wäre nur mit dem entsprechenden Streifencode möglich (der nicht der Code des Kunden ist) und dies würde sofort im Alarmcenter als auch in der Alarmanlage dokumentiert werden.

Gibt es auch einen „unsichtbaren“ Einbruch?

  • Ja, die Zeiten sind vorbei, bei denen nur mit Brachialgewalt in ein Objekt vorgedrungen wird. In der Regel ist es nicht besonders schwierig ein Objekt mit Schlüsselrohlingen zu öffen (Auch als Polenschlüssel bekannt). Hier erfahren Sie mehr:

Wie wird ein Objekt ohne Einbruchsspuren vom Täter geöffnet?

Hier würde die Polizei bei der Außenhaut keine Beschädigung feststellen und wieder abrücken. Die Streife kontrolliert das Objekt auch im Innenraum und kann die Täter aufstöbern, wenn sich diese noch im Objekt befinden.

Hier noch interessante Links:

Sicher in den Urlaub – mit der Secutitas Streife

Sicherheitssünden: Mechanische Sicherheit der Klassiker ;-)

Radio Wien Beitrag: Dämmerungseinbrüche

Günstig und verlässlich OASIS/Jablotron über TCP/IP

Seit mehr als 4 Jahren haben wir gute Erfahrungen mit TCP/IP-Übertragung von OASIS / Jablotron-Anlagen in die Notrufzentrale gemacht. Auch scheint mit der neuen JA100 ein großer Wurf gelungen, über Schönheit kann man bekanntlich streiten, aber viele Kunden finden die „aufgebockten“ Panels auf der tschechischen Anlage, die mit roten und grünen LEDs ausgestattet sind, einfach praktisch und sehr Bedienerfreundlich (was sie ja auch sind).

Meine Meinung, fesch ist anders, trotzdem will man als Kunde seine Alarmanlage schnell und einfach – Auch ohne zuvor einen Informatikerkurs zu belegen – bedienen können ;-)

Ansonsten passt, wie auch beim Vorgänger, alles für das Segment „preislich günstige aber verlässliche Funkalarmanlage„.

Aus der Sicht der Leistellen-Empfangstechnik gibt es wirklich nichts zu nörgeln: Robuster, freier LINUX-Server, verlässlich und stabil. Kleiner Schönheitsfehler: 2 Server sind nicht gleichzeitig zu betreiben, da sie nicht miteinander kommunizieren… wir sind in Verbindung mit Jablotron in Tschechien um das noch in’s Reine zu bringen ( Siehe: http://www.securitas-blog.at/427km-und-retour-an-einem-tag-fur-nur-eine-frage/ )

Fazit: Die günstigen Jablotron und OASIS Anlagen mit TCP/IP-Übertragung sollten der Garant sein, dass kein PSTN-Wählgerät mehr verbaut wird

http://www.securitas-blog.at/tcpip-in-der-alarmubertragung/

(Hier finden Sie auch Links zu verschiedensten IP-Anlagen)

TCP/IP Übertragung lt. VDS-Standard 2465-S2

Wenn Sie als Kunde oder Errichter nach einem Übertragungprotokoll der Protokollfamilie TCP/IP für Gefahrenmeldeanlagen suchen und Wert auf  VDS-zertifizierte Übertragung legen, sollten Sie Geräte verwenden, die nach der Richtlinie VDS 2465-S2 arbeiten.

Wer oder was ist der VDS ?

Was ist über diese Richtlinie zu wissen?

Mit VDS2465-S2 wurde eine Richtlinie für Anlagen geschaffen, die über den TCP/IP-Weg übertragen. Anlagen, die nach dieser Richtlinie arbeiten sind von den verschiedensten Herstellern (z.B.  Telenot, TAS-TASLINK, MSD, Honeywell… ) zu finden. Meist liegen diese Anlagen in einem höhren Preissegment.

Daten können unverschlüsselt und verschlüsselt (128 Bit AES) übertragen werden. Über Pollingzyklen (2-7 Sekunden) kann die TCP Verbindung aufrecht erhalten werden, Verbindungsunterbrechungen werden (lt. VDS) nach 20 Sekunden angezeigt. Die Übertragung kann sowohl über feste Internet-Leitung als auch über den GSM-Weg stattfinden.

Wer sich für das Telegrammformat, Details der Schlüsselvergabe usw. interessiert dem sei die ! kostenpflichtige ! ;-) VDS-Richtlinie für Gefahrenmeldeanlagen (2465-S2 Ergänzung S2: Protokollerweiterung zur Anschaltung an Netze der Protokollfamilie TCP) empfohlen.

http://www.securitas-blog.at/tcpip-in-der-alarmubertragung/

(Hier finden Sie auch Links zu verschiedensten IP-Anlagen)

 

Coole Sache – Schlüssel nachmachen über 3D-Drucker

Diesen aktuellen und amüsentanten Artikel (fällt in die Rubrik Sicherheitssünden) darf ich Euch nicht vorenthalten:

Der Forbes-Reporter Andy Greenberg hat aus Versehen dafür gesorgt, dass sich jeder, der Zugriff auf einen 3D-Drucker hat, Nachschlüssel für Polizeihandschellen des Herstellers Bonowi anfertigen kann. berichtet www.heise.de in der online-Ausgabe.

Findigen Tüftlern gelang es, anhand eines Fotos, das Greenberg mit seinem iPhone aufgenommen und in einen Artikel eingebaut hatte, ein 3D-Modell des Schlüssels nachzubauen.

Hier noch der Original-Artikel in englisch:

www.forbes.com