Brandschutz

Feuer und Flamme!

SECURITAS am Tag des Denkmals

Am 27. September wurde unter dem Motto „Feuer und Flamme“ in ganz Österreich der Tag des Denkmals gefeiert. Das jährliche Event ist der österreichische Beitrag zur europäischen Initiative der European Heritage Days (EHD).

Auch Securitas hat teilgenommen. Denn Securitas zeichnet mit der Betriebsfeuerwehr der Burghauptmannschaft Österreich für den vorbeugenden Feuerschutz der Wiener Hofburg verantwortlich. Das Gebäude ist eines der größten historischen Gebäudekomplexe der Welt – 18 Trakte, 54 Stiegen, 19 Höfe und 2.600 Räume müssen vor Feuer geschützt werden.

Am Tag des Denkmals konnten Touristen und Besucher aus Wien zwei verschiedene Führungen mitmachen.

In einer führte Kommandant Michael Sack in der Hofburg zu drei verschiedenen historischen Plätzen, wo Brände – durch mitunter profane Ursachen – entstanden waren und große Schäden angerichtet hatten. Der Rundgang führte durch den Leopoldinischen Trakt (Brand: 1668), den Augustiner-Trakt (Brand: 1848) und den Redoutensaal-Trakt (Brand: 1992).

Die andere Tour führte durch den Gipskeller, der einst als kaiserlicher Weinkeller gedient hatte. Interessant macht diesen Keller, dass hier die Originale vieler Statuen, Brunnen und Denkmäler Wiens stehen. Mit anderen Worten: viele der Objekte, die man in Wien sieht, sind eigentlich Kopien!

Die beiden Touren fanden großen Anklang: Den Gipskeller besuchten insgesamt 600 bis 700 Menschen.

Im inneren Burghof wurde auch ein Programm für Kinder geboten. Die Kleinen konnten sich anhand eines Modellhauses im Feuerlöschen üben, was sichtlich mit viel Spaß verbunden war.

Zusammenfassend sagt Jürgen Leidner, Abteilungsleiter Fire and Safety und Supervisor der Betriebsfeuerwehr von Securitas, über den Tag des Denkmals:

„Ich bin besonders stolz, dass meine Mitarbeiter so einen super Einsatz an den Tag gelegt haben und Touristen wie Besucher über unsere interessante Arbeit aufgeklärt haben.“

Wer schützt eigentlich die Hofburg?

Langjährige Partnerschaft mit Securitas

In der Nacht auf den 27. November 1992 brannte die Wiener Hofburg – die Redoutensäle wurden zerstört, Nationalbibliothek, Präsidententrakt und Schatzkammer blieben knapp verschont, die Lipizzaner mussten kurzfristig in Sicherheit gebracht werden. Die Ursache des Feuers ist bis heute ungeklärt.

Um einer erneuten Katastrophe vorzubeugen, wird die Hofburg von der Betriebsfeuerwehr Burghauptmannschaft Österreich rund um die Uhr betreut. Die Aufgabe, eines der größten historischen Gebäudekomplexe der Welt mit 18 Trakten, 54 Stiegen, 19 Höfen und 2.600 Räumen vor Feuer zu schützen, bringt ganz besondere Herausforderungen mit sich.

Seit 2008 zeichnet SECURITAS für die 28 Mann starke Betriebsfeuerwehr Burghauptmannschaft Österreich verantwortlich. Begonnen wurde die Partnerschaft allerdings schon viel früher im Jahr 1998 – damals noch mit einem relativ kleinen „Lösch- und Erkundungstrupp“.

Heute sorgen sechs Mann im Schichtbetrieb für den vorbeugenden Brandschutz:

  • Unterweisung der Mitarbeiter der einzelnen Stellen in Brandschutz und erster Löschhilfe
  • Stellung der Brandsicherheitswachen  
  • Regelmäßige Kontrollen
  • Abschalte-Freigaben für Brandmeldeanlagen

 

Mehr als 400 Wandhydranten, 27 Hydranten auf dem Gelände, 10.000 automatische und nichtautomatische Melder, sechs Gaslöschanlagen und eine Sprinkleranlage im Kongresszentrum unterstützen das Betriebsfeuerwehrteam.

Michael Sack, seit 2012 Kommandant der Betriebsfeuerwehr Hofburg zeigt sich seiner Verantwortung bewusst:

„Das Schwierige an diesem Gebäudekomplex ist die vorliegende Mischung der Nutzung. Die Gebäude aus den unterschiedlichsten historischen Epochen werden teils staatspolitisch, museal oder als Büro- bzw. Veranstaltungsräumlichkeiten genutzt. Entsprechend der jeweiligen Nutzungsform sind die Gebäude technisch hochgerüstet und mit brandschutztechnischen Anlagen bestückt.“

Im Alarmfall ist das Betriebsfeuerwehrteam als Schnelleingreiftruppe zur Brandbekämpfung tätig: „In  sind wir bei einem ausgelösten Melder. Das schafft man nicht, wenn man nicht täglich in den Winkeln des Gebäudes tätig ist“, betont Sack.

Wie würden Sie 400.000 m2 vor Brandschäden schützen?

Opel vertraut auf Securitas

Vorbeugender Brandschutz wird bei Opel Wien groß geschrieben. Deswegen liegt die Sicherheit des rund 400.000 m² großen Werksgeländes in Wien Aspern in den Händen von SECURITAS.
Das ganzheitliche Sicherheitskonzept deckt die Bereiche Werkschutz, Rezeptionsdienst und Betriebsfeuerwehr – eine der größten in ganz Österreich – ab.
Auf dem rund 400.000 m² großen Werksgelände von Opel in Wien-Aspern stellt SECURITAS eine der größten Betriebsfeuerwehren Österreichs.
Die Betriebsfeuerwehr arbeitet im Vier-Schicht-Betrieb mit einem jeweils 6 Mann starken, speziell ausgebildeten Team.
Alle Mitarbeiter erfüllen hohe Qualifikations-Standards:

  • Mitgliedschaft bei der Freiwilligen Feuerwehr
  • Erste-Hilfe Ausbildungen, auf die besonderen Erfordernisse im Werk abgestimmt
  • Atemschutzträger Qualifikation oder höher

 

Zur Brandbekämpfung stehen vor Ort zwei moderne Löschfahrzeuge von SECURITAS bereit. Regelmäßige Übungseinsätze garantieren, dass das Team von SECURITAS immer das Erste am Einsatzort ist.
Objekt Manager Jürgen Bierbaum: „In maximal fünf Minuten sind wir an jedem Ort des Werks. Um diese Rufzeiten einhalten zu können, werden monatlich mindestens dreimal Übungen abgehalten, so dass alle Dienstschichten einbezogen werden können.“
Im Jahr fährt die Werksfeuerwehr 40 bis 50 Echteinsätze – zwei Drittel sind technische, ein Drittel tatsächliche Brandeinsätze. Meist handelt es sich um Kleinstbrände, die durch die extrem kurzen Reaktionszeiten zum großen Teil bereits in der Entstehungsphase gelöscht werden können.
Die Betriebsfeuerwehr sorgt durch regelmäßige Prüfung dafür, dass die 1.200 Feuerlöscher im Werk einwandfrei funktionieren.
Kritische Punkte sind mit automatischen Löschanlagen ausgestattet. Auf regelmäßigen Rundgängen durch das Werk wird die Betriebsbereitschaft der Sprinkler- und Gaswarnanlagen überprüft.
Auch die Zutrittskontrolle, die Einweisung öffentlicher Rettungsdienste, Rundgänge am Betriebsgelände, Kontrollen der Zaunanlagen bis hin zur Überwachung des fließenden und ruhenden Verkehrs auf dem Werksparkplatz sind Teil des SECURITAS Sicherheitskonzepts.

Bevor Ihr Unternehmen Feuer fängt!

Brandschutz im Betrieb – Einfach und richtig vorbeugen!

Wussten Sie, dass Sie als Unternehmer gesetzlich zu einer Reihe von Brandschutzmaßnahmen verpflichtet sind? Dazu zählen unter anderem die Bestellung eines Brandschutzbeauftragten oder Brandschutzwartes, jährliche Brandalarm- und Evakuierungsübung sowie die Aufsicht von Brandwachen bei feuergefährlichen Arbeiten.
(siehe dazu § 25 Abs. 4 ASchG bzw. Arbeitsstättenverordnung, Abschnitt 5, §45)
Sind Sie dem Gesetzgeber gegenüber abgesichert? Und noch viel wichtiger: Sind Sie für den Ernstfall abgesichert? Mit Securitas können Sie beide Fragen einfach mit „Ja!“ beantworten. Denn Securitas überzeugt mit langjähriger Erfahrung im Brandschutzbereich, exzellent ausgebildeten Experten sowie maßgeschneiderten Brandschutzangeboten.

Die FIRE & SAFETY Brandschutzangebote im Überblick:

  • Bereitstellung von Betriebsfeuerwehren inkl. Fahrzeugen und Ausrüstung für Industrieunternehmen mit hoher Brand- und Explosionsgefahr
  • Bereitstellung von Brandschutzbeauftragten, Brandschutzwarten, Gaswarn- und Brandwacheposten
  • Überprüfung, Wartung und Instandhaltung von Feuerlöschgeräten
  • Durchführung von Fire Safety Audits und Erstellung eines Brandschutz-Statusberichts mit entsprechender Auswertung über eigene Software
  • Evakuierungs-,Räumungs- und Notfallübungen inklusive entsprechender Dokumentation zur Behördenvorlage
  • Löschhilfe-Trainings
  • Begleitung von Stillständen/Turnarounds

 

 

Bevor Ihr Unternehmen brennt!

Brandschutz im Betrieb – Wer vorbeugt, braucht nicht löschen!

Zirka 25.000 Brände ereignen sich pro Jahr in Österreich. Im Bereich Industrie und
Gewerbe entstehen dabei jährlich Brandschäden in der Höhe von 150 Mio. Euro
(60% aller Brandschäden österreichweit).

Ein Großteil der Schäden wird zwar durch Versicherungen gedeckt, trotzdem müssen
durch Produktionsausfälle oder Marktverlust oft enorme Einbußen hingenommen
werden.

Brände, Chemieunfälle, Explosionen und andere umweltgefährdende Unglücke müssen
also strengstens vermieden werden. Die wenigsten Unternehmen können
Brandschutzkurse, Evakuierungs-, Räumungs- und Notfallübungen oder die
Überprüfung, Wartung und Instandhaltung von Feuerlöschgeräten und
Sicherheitseinrichtungen selbst durchführen.

Für den betrieblichen Brandschutz ist neben baulichen Sicherheits- und
Brandschutzmaßnahmen der organisatorische Brandschutz extrem wichtig.
Securitas verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich Fire, Health & Safety und hat
sich über die Jahre auf maßgeschneiderte Brandschutzlösungen spezialisiert.
Spezialisierte Personaldienstleistung (zB Bereitstellung von Brandschutzbeauftragten) und Technik werden dabei gleichermaßen berücksichtigt.

Auch Einzelaufgaben im vorbeugenden Brandschutz, wie z.B. das Bereitstellen von
Brand- und Sicherheitswachen oder Gaswarnposten übernehmen die Spezialisten
von Securitas.

Erfahren Sie mehr zur Securitas Produktpalette im nächsten Blogbeitrag.

Brandschutz auf der Baustelle

Vorbeugende Maßnahmen durch Brandschutzbeauftragte etc.

Schweiß- und Schleifarbeiten von Schlossern, Maler, die mit brennbaren Lacken und Lösungsmitteln hantieren, Lagerung von brennbaren Baustoffen oder Baustellenabfällen – das Thema vorbeugender Brandschutz auf der Baustelle ist für jeden verantwortungsvollen Bauherren ein absolutes Muss. Denn so wie die gesamte übrige Arbeitssicherheit, muss auch der Brandschutz nicht nur in permanenten Arbeitsstätten, sondern auch auf der Baustelle gewährleistet sein.

Bei Baustellen handelt es sich jedoch um Provisorien, deren Gegebenheiten sich mit dem Baufortschritt täglich ändern – in diesem Sinne gibt es keinen Standardbetrieb!  Besonders problematisch wird es, wenn der Bau in die Endphase der Fertigstellung übergeht. In diesem Arbeitsstadium befinden sich mehr Menschen und selbstverständlich auch höhere Sachwerte auf der Baustelle. Abgesehen davon wird unter Termindruck oft auf die eine oder andere Sicherheitsregel leicht einmal „vergessen“.

Securitas hat sich auf das Thema „vorbeugender Brandschutz auf der Baustelle“ spezialisiert und stellt ausgebildetes Personal (Brandschutzwarte, Brandschutzbeauftragte, Mitarbeiter aus Securitas Betriebsfeuerwehren) für die Einhaltung von Brandschutzvorschriften zur Verfügung. Für einen Monatspauschalbetrag bieten die Spezialisten von Securitas ein „Rundum-Sorglospaket“. Die Dienstleistung umfasst u.a.:

  • Objektbegehungen in regelmäßigen Abständen zur Überprüfung der Brandschutzmaßnahmen
  • Meldung von Verstößen gegen die geltende Brandschutzordnung oder Veränderungen auf der Baustelle (z.B. unsachgemäße Lagerung von brennbaren Baustoffen), die eine erhöhte Brandgefahr mit sich bringen
  • Überprüfung der Geräte der ersten und erweiterten Löschhilfe auf Vollständigkeit
  • Identifizierung und Meldung von Vorkommnissen, die zu Bränden führen können

Ein entsprechendes Mängelprotokoll wird zur Einsicht für den Baustellenleiter aufgelegt.

Ebenfalls nicht zu vernachlässigen – feuergefährliche Arbeiten (Schweißen, Schneiden, Flämmarbeiten etc.), die besondere Aufsicht durch Brandwachen oder, je nach Vorschrift, auch Erlaubnisscheine zur Durchführung benötigen.

Betriebsfeuerwehr Burghauptmannschaft Österreich – Die Best Practise Serie

In einem der größten historischen Gebäudekomplexe der Welt – 18 Trakte, 54 Stiegen, 19 Höfe und 2.600 Räume umfasst das Areal der Wiener Hofburg – versieht die Betriebsfeuerwehr der Burghauptmannschaft Österreich rund um die Uhr Ihren verantwortungsvollen Dienst.

Langjährige Partnerschaft

Seit 2008 betreibt Securitas, die 28 Mann starke Betriebsfeuerwehr Burghauptmannschaft Österreich. Begonnen wurde das Vertragsverhältnis allerdings schon viel früher im Jahr 1998, damals noch mit einem relativ kleinen „Lösch- und Erkundungstrupp“. Heute versehen täglich sechs Mann Ihren Dienst im Schichtbetrieb.

Im alltäglichen Dienstbetrieb kümmert man sich um die üblichen Tätigkeiten im vorbeugenden Brandschutz. Man unterweist Mitarbeiter der einzelnen in der Hofburg angesiedelten Stellen im Bereich Brandschutz und erster Löschhilfe, stellt Brandsicherheitswachen, führt Kontrollen durch und gibt Abschaltungen der einzelnen Brandmeldeanlagen frei. Mehr als 400 Wandhydranten, 27 Hydranten auf dem Gelände, 10.000 automatische und nichtautomatische Melder, sechs Gaslöschanlagen und eine Sprinkleranlage im Kongresszentrum unterstützen das Betriebsfeuerwehrteam in Ihrer Tätigkeit.

Brandschutz ist Denkmalschutz

Michael Sack, seit 2012 Kommandant der Betriebsfeuerwehr Hofburg zeigt sich seiner Verantwortung bewusst: „Das schwierige an diesem Gebäudekomplex ist die vorliegende Mischung der Nutzung. Die Gebäude aus den unterschiedlichsten historischen Epochen werden teils staatspolitisch, museal oder als Büro- bzw. Veranstaltungsräumlichkeiten genutzt. Entsprechend der jeweiligen Nutzungsform sind die Gebäude technisch hochgerüstet und mit brandschutztechnischen Anlagen bestückt.“

Im Alarmfall sieht sich das Betriebsfeuerwehrteam vornehmlich als Schnelleingreiftruppe: „In maximal vier Minuten sind wir bei einem ausgelösten Melder. Das schafft man nicht, wenn man nicht täglich in den Winkeln des Gebäudes tätig ist“, betont Sack.

Feuerlöscher und sicheres Zuhause

Ihnen ist sicher die Überschrift ins Auge gestochen, sonst würden Sie diesen wichtigen Beitrag nicht lesen, und hier sind Sie genau richtig. Das Thema ist mir heute morgen gleich in den Kopf geschossen, und ich dachte sofort an Sie. Denn als Brandschutzbeauftragter hat man natürlich einen Feuerlöscher für den Privaten Gebrauch zuhause und im KFZ. Bei meinen Morgen Ritual (Kaffee trinken und Termine überprüfen und durchgehen ) wurde ich sofort mit einer Erinnerung überrascht. Denn es stand wieder  die 2 Jahres Feuerlöscher Überprüfung an der Tagesordung. Meine Feuerlöscher werden jetzt überprüft und ich kann Sie mit gutem Gewissen zuhause wieder aufstellen.

Nun zu Ihnen. Und zum wichtigsten Thema im Brandschutz  „Rauchwarnmelder und  Feuerlöscher“

Mehr als die Hälfte aller Brandfälle entfällt auf den privaten Bereich. Rund 4300 Brände ereigneten sich österreichweit alleine im Jahr 2010 in den eigenen vier Wänden. Durchschnittlich 30 bis 40 Menschen sterben pro Jahr bei Bränden zu Hause. Gerade Kinder sind besonders gefährdet, da sie ausbrechenden Feuern völlig schutzlos ausgeliefert sind. „Offenes Licht und Feuer wie z.B. brennende Kerzen, defekte oder unbeaufsichtigte technische Geräte zählen zu den wichtigsten Brandauslösern. Gerade auf Kinder übt Feuer eine besondere Faszination aus, doch welche verheerenden Folgen und schrecklichen Schicksale das kindliche Spiel mit dem Feuer haben kann, liest man fast täglich in den Zeitungen. Es ist daher besonders wichtig, Kinder für die Gefahren, die vom Feuer ausgehen, so früh wie möglich zu sensibilisieren

Speziell im Hinblick auf Kinder sind daher im Zusammenhang mit dem Vorbeugenden Brandschutz drei Dinge wichtig:

– die richtige Feuer- bzw. Brandschutzerziehung, um das Zündeln der Kinder zu verhindern oder zu unterbinden,
– die Vermeidung von Zündquellen in der Umgebung von Kindern und
– das Ergreifen der wichtigsten Schutzmaßnahmen, für den Fall, dass doch etwas passiert.

Rauchwarnmelder und Feuerlöscher als Lebensretter!    
Wie wichtig gerade das Vorhandensein von Feuerlöschern und Rauchwarnmeldern ist, zeigt auch der Umstand, dass zwischen 80 und 90 % aller Brandtoten in Österreich an Rauchgasvergiftung sterben. Die Rauchgase führen zu verminderter Sauerstoffaufnahme, Bewusstlosigkeit und schließlich zum Tod. Optische Rauchmelder erkennen frühzeitig den Rauch und warnen durch einen lauten pulsierenden Ton. Bei den tragbaren Feuerlöschern beschränkt sich der Einsatzbereich überlicherweise auf Brände im Anfangsstadium. Steht eine Wohnung erst einmal in Vollbrand, könne diese nur mehr von der Feuerwehr gelöscht werden. Damit es aber gar nicht so weit kommt,  ist es notwendig, den Entstehungsbrand möglichst frühzeitig zu bekämpfen. „Mit einem Handfeuerlöscher wird eine Brandentstehungssituation schnell wieder beherrschbar. Ein 6-kg-Pulverlöscher für die Brandklassen A, B und C kann zum Lebensretter werden oder im einfacheren Fall dazu beitragen, den Schaden zu minimieren.

Genau aus diesen Gründen möchte ich Ihnen ein paar Tipps geben:

  1. Sollten Sie einen Feuerlöscher besitzen, beachten Sie das Überprüfungsdatum und vergewissern Sie sich ob das Prüfzeichen vorhanden ist.
  2. Für den Haushalts Normalgebrauch reicht ein 6Kg  A,B,C Feuerlöscher
  3. Der richtige Umgang ist auf dem Feuerlöscher beschrieben, im Internet zu finden und wird Ihnen auch bei jeder Feuerwehr erklärt. Hier eine Kurzanleitung.: http://www.youtube.com/embed/y5R7RShvPuo

Und was tun wenn Sie noch keinen Feuerlöscher besitzen ?? Keine Sorge ein Feuerlöscher kostet nicht die Welt und die Erhaltung kostet Ihnen so gutwie nichts. Den man kann sich auch bei diversen Aktionen bei den Freiwilligen Feuerwehren gegen eine kleine Spende den Feuerlöscher überprüfen lassen. Hier ein Bsp. zu den Kosten.: http://www.brandschutz-technik.com/index.html.

Ich hoffe, ich habe Ihr Interesse für den privaten Brandschutz wecken können und darf Sie bald beim nächsten Brandschutzthema begrüßen.

Gibt es bei Ihnen einen Brandschutzbeauftragten?

Viele Unternehmen wissen nicht, dass sie von Gesetz wegen verpflichtet sind, einen Brandschutzbeauftragten zu bestellen. Wie sieht die Regelung im Detail aus?

Die TRVB O 119 regelt neben Gesetzen wie der Arbeitsstättenverordnung oder dem

ArbeitnehmerInnenschutz die Vorschriften im betrieblichen Brandschutz. Die Bestellung eines Brandschutzbeauftragten ist bei Betrieben mit mehr als 50 Dienstnehmern oder in brandgefährdeten Unternehmen behördlich vorgeschrieben.

Die Tätigkeit des Brandschutzbeauftragten umfasst unter anderem:

 

  • das Erstellen einer Brandschutzordnung und deren Umsetzung
  • das Erstellen eines Alarmplans, welcher den Ablauf technischer und organisatorischer Maßnahmen im Gefahrenfall regelt
  • die periodische Überprüfung aller Sicherheitseinrichtungen (tragbare
  • Feuerlöscher, Brandmeldezentralen, Steigleitungen, Wandhydranten usw.)
  • das Führen eines Brandschutzprotokolls, das zumindest quartalmäßig der Geschäftsleitung zur Unterschrift vorgelegt wird.
  • Die Tätigkeit des Brandschutzbeauftragten ist zeitintensiv und mit fortlaufender Weiterbildung verknüpft, kann aber extern an Spezialisten ausgelagert werden.