Kommunales

Aktuelles vom TRVB – Arbeitskreis( Technischen Richtlinien vorbeugender Brandschutz )

Beschlüsse der 199. Sitzung vom 22.-24.1.2013:

1. Die Aktualität der TRVBs wurde überarbeitet: siehe  TRVB Liste unten beigefügt,

2. Abklärung hinsichtlich der Verwendung der neuen Feuerschutzklassifikationen in der TRVB 121:  siehe Änderungsdienst, TRVB 121

3. Abklärung hinsichtlich Leitungsverlegung bei DBAs: siehe Änderungsdienst, TRVB 112

4. Änderung Einbringung Stickstoff für SRA: siehe Änderungsdienst, TRVB 155

  1. TRVB A 001 Definitionen, Stand Juni 2012
  2. TRVB A 100 10 Brandschutzeinrichtungen – Rechnerischer Nachweis
  3. TRVB 101 67 Grundlagen fuer die Beurteilung der Brand- und Explosionsgefährlichkeit
  4. TRVB E 102 05 Fluchtweg-Orientierungsbeleuchtung und bodennahe Sicherheitsleitsysteme
  5. TRVB S 103 90 Funkenlöschanlagen für organische Späne und Stäube
  6. TRVB 104 64 Brandgefahren beim Schweißen, Schneiden, Löten und anderen Feuerarbeiten: in Überarbeitung
  7. TRVB H 105 86 Feuerstätten für feste Brennstoffe
  8. TRVB N 106 90 Brandschutz in Mittel- und Großgaragen: aufgehoben; in Ausarbeitung Sondergaragen
  9. TRVB 107 04 Brandschutzkonzepte
  10. TRVB B 108 91 Baulicher Brandschutz – Brandabschnittsbildungen: in Überarbeitung
  11. TRVB B 109 98 Brennbare Baustoffe im Bauwesen: aufgehoben
  12. TRVB B 110 Brandschutz in Kabel- und Installationsschächten:  in Ausarbeitung
  13. TRVB S 111 08 Rauchabzug für Stiegenhäuser
  14. TRVB S 112 04 Druckbelüftungsanlagen
  15. TRVB N 113 Anschaltebedingungen automatischer Brandmeldeanlagen an die öffentlichen Feuerwehren – Technische Bedingungen: in Ausarbeitung
  16. TRVB S 114 06 Anschaltebedingungen automatischer Brandmeldeanlagen an die öffentlichen Feuerwehren – Organisatorische Bedingungen: in Ausarbeitung
  17. TRVB N 115 01 Brandschutz in Büro- undWohngebäuden: Teil 1 Bauliche Maßnahmen: aufgehoben
  18. TRVB N 116 02 Brandschutz in Büro- undWohngebäuden: Teil 2 Betriebliche Maßnahmen
  19. TRVB O 117 06, Ausgabe 2010 Betrieblicher Brandschutz – Ausbildung
  20. TRVB H 118 03 Automatische Holzfeuerungsanlagen: in Überarbeitung
  21. TRVB O 119 06 Betriebsbrandschutz – Organisation
  22. TRVB O 120 06 Betriebsbrandschutz – Eigenkontrolle
  23. TRVB O 121 04 Brandschutzpläne: in Überarbeitung
  24. TRVB S 122 97 Erweiterte Automatische Löschhilfeanlagen: aufgehoben, ersetzt durch TRVB 127 S 11; nur für Anlagen mit Errichtungszeitpunkt vor Juni 2011
  25. TRVB 122 S Rauchwarnmelder: Planung, Installation und Betrieb: in Ausarbeitung
  26. TRVB 123 S 11, Ausgabe 2012 Automatische Brandmeldeanlagen
  27. TRVB F 124 97 Erste und Erweiterte Löschhilfe: in Überarbeitung
  28. TRVB S 125 10 Rauch- und Wärmeabzugsanlagen: in Überarbeitung
  29. TRVB A 126 87 Brandschutztechnische Kennzahlen verschiedener Nutzungen, Lagerungen und Lagergüter
  30. TRVB 127 S 11 Sprinkleranlagen (SPA) und Erweiterte Automatische Löschhilfeanlagen (EAL)
  31. TRVB 128 S 12 Steigleitungen und Wandhydranten
  32. TRVB N 129: derzeit frei
  33. TRVB 130 N Schulen – Teil 1 – Bauliche Maßnahmen: im Stellungnahmeverfahren
  34. TRVB N 131 91 Schulen – Betriebsbrandschutz – Organisation
  35. TRVB N 132 03 Krankenanstalten, Pflege- und Altenwohnheime – Teil 1 – Bauliche Maßnahmen: aufgehoben; in Überarbeitung
  36. TRVB N 133 05 Krankenanstalten, Pflege- undAltenwohnheime – Teil 2 – Betriebliche Maßnahmen
  37. TRVB F 134 87 Flächen für die Feuerwehr auf Grundstücken
  38. TRVB N 135 79 Veranstaltungsstätten für maximal 300 Besucher-Teil 1-Bauliche Maßnahmen: aufgehoben;
  39. TRVB N 136 79 Veranstaltungsstätten für maximal 300 Besucher-Teil 1-Betriebliche Maßnahmen
  40. TRVB F 137 03 Richtlinien für den Löschwasserbedarf
  41. TRVB N 138 N 10 Verkaufsstätten – Baulicher und technischer Brandschutz
  42. TRVB N 139 94 Verkaufsstätten – Betriebsbrandschutz – Organisation
  43. TRVB S 140 84 CO2 – Löschanlagen
  44. TRVB C 141 81 Lagerung fester brennbarer Stoffe im Freien
  45. TRVB N 142 99 Brandschutz in Regallagern: aufgehoben;  in Neuausarbeitung für HRL
  46. TRVB N 143 95 Beherbergungsbetriebe – Bauliche Maßnahmen: aufgehoben; in Überarbeitung
  47. TRVB N 144 82 Beherbergungsbetriebe – Betriebliche Maßnahmen
  48. TRVB S 145 Schaumlöschanlagen geplant
  49. TRVB S 146 Wassernebellöschanlagengeplant
  50. TRVB S 147 Wassersprühflutanlagen geplant
  51. TRVB B 148 84 Feststellanlagen für Brandschutz- und Rauchabschlüsse in Überarbeitung
  52. TRVB A 149 85 Brandschutz auf Baustellen in Überarbeitung
  53. TRVB 150 A 12 Sicherheitsaufzüge (Aufzüge für die Feuerwehr):
  54. TRVB S 151 94 Brandfallsteuerungen, Ausgabe 2013: im Stellungnahmeverfahren
  55. TRVB S 152 96 Automatische Löschanlagen – Gasförmige Sonderlöschmittel:
  56. TRVB S 153 Pulverlöschanlagen geplant
  57. TRVB E 154 04 Blitzschutz
  58. TRVB S 155 08 Sauerstoffreduktionsanlagen (SRA)
  59. TRVB 156 F Photovoltaik Anlagen: in Ausarbeitung
  60. TRVB N 157 Brandschutz in Industrie- und Gewerbebetrieben – Betriebliche Maßnahmen: geplant
  61. TRVB S 158 06, Ausgabe 2010 Elektroakustische Notfallsysteme: in Überarbeitung
  62. TRVB S 159 07 Objektfunkanlagen: Ausgabe 2013: im Stellungnahmeverfahren
  63. TRVB 160 N 11 Brandschutz in Justizanstalten
  64. TRVB 161 N Brandschutz in Alten- und Pflegeheimen: Bauliche Maßnahmen: in Ausarbeitung
  65. TRVB 162 O Brandschutz in Alten- und Pflegeheimen: Organisatorische Maßnahmen: geplant

Anmerkungen:

in Ausarbeitung Richtlinie existiert noch nicht; bisher eventuell unter dieser Nummer bestehende Richtlinie anderen Inhaltes wurde aufgehoben, ist ungültig

Überarbeitung bestehende Richtlinie gilt bis zu einer Neuausgabe

im Genehmigungsverfahren Richtlinie ist fertiggestellt; durchläuft Einspruch und Genehmigung druch ÖBFV und BV-Stellen

derzeit nicht belegt bisher eventuell unter dieser Nummer bestehende Richtlinie wurde aufgehoben, ist ungültig

Preisanfragen und Bestellungen bitte an den Österreichischen Bundesfeuerwehrverband, Siebenbrunnengasse 21, 1050 Wien

Tel.: (01) 545 82 30; email oder http://www.bundesfeuerwehrverband.at

Aktuelle Kriminalitätsentwicklung in Österreich

Die aktuell vorliegenden Zahlen der Kriminalstatistik der Monate Jänner bis September 2012 bestätigen die richtige Schwerpunktsetzung des Innenressorts.

Die Zahlen beim Einbruchs- und Kfz-Diebstahl gehen weiter zurück, die Kriminalität im Netz steigt um 150 Prozent, was zu einem Anstieg der Gesamtkriminalität führt: Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 2011 ist sie von 392.837 um 3,1 Prozent auf 404.958 Anzeigen im 3. Quartal 2012 leicht angestiegen,

berichtet das Bundesministerium für Inneres auf der website www.bmi.gv.at.

Auf folgende Links möchte ich verweisen:

http://www.securitas-blog.at/sicherheitsfirmen-und-das-www/

www.computerwelt.at: Initiative Schutz vor Cyberkriminalitaet startet/

Feuerlöscher und sicheres Zuhause

Ihnen ist sicher die Überschrift ins Auge gestochen, sonst würden Sie diesen wichtigen Beitrag nicht lesen, und hier sind Sie genau richtig. Das Thema ist mir heute morgen gleich in den Kopf geschossen, und ich dachte sofort an Sie. Denn als Brandschutzbeauftragter hat man natürlich einen Feuerlöscher für den Privaten Gebrauch zuhause und im KFZ. Bei meinen Morgen Ritual (Kaffee trinken und Termine überprüfen und durchgehen ) wurde ich sofort mit einer Erinnerung überrascht. Denn es stand wieder  die 2 Jahres Feuerlöscher Überprüfung an der Tagesordung. Meine Feuerlöscher werden jetzt überprüft und ich kann Sie mit gutem Gewissen zuhause wieder aufstellen.

Nun zu Ihnen. Und zum wichtigsten Thema im Brandschutz  „Rauchwarnmelder und  Feuerlöscher“

Mehr als die Hälfte aller Brandfälle entfällt auf den privaten Bereich. Rund 4300 Brände ereigneten sich österreichweit alleine im Jahr 2010 in den eigenen vier Wänden. Durchschnittlich 30 bis 40 Menschen sterben pro Jahr bei Bränden zu Hause. Gerade Kinder sind besonders gefährdet, da sie ausbrechenden Feuern völlig schutzlos ausgeliefert sind. „Offenes Licht und Feuer wie z.B. brennende Kerzen, defekte oder unbeaufsichtigte technische Geräte zählen zu den wichtigsten Brandauslösern. Gerade auf Kinder übt Feuer eine besondere Faszination aus, doch welche verheerenden Folgen und schrecklichen Schicksale das kindliche Spiel mit dem Feuer haben kann, liest man fast täglich in den Zeitungen. Es ist daher besonders wichtig, Kinder für die Gefahren, die vom Feuer ausgehen, so früh wie möglich zu sensibilisieren

Speziell im Hinblick auf Kinder sind daher im Zusammenhang mit dem Vorbeugenden Brandschutz drei Dinge wichtig:

– die richtige Feuer- bzw. Brandschutzerziehung, um das Zündeln der Kinder zu verhindern oder zu unterbinden,
– die Vermeidung von Zündquellen in der Umgebung von Kindern und
– das Ergreifen der wichtigsten Schutzmaßnahmen, für den Fall, dass doch etwas passiert.

Rauchwarnmelder und Feuerlöscher als Lebensretter!    
Wie wichtig gerade das Vorhandensein von Feuerlöschern und Rauchwarnmeldern ist, zeigt auch der Umstand, dass zwischen 80 und 90 % aller Brandtoten in Österreich an Rauchgasvergiftung sterben. Die Rauchgase führen zu verminderter Sauerstoffaufnahme, Bewusstlosigkeit und schließlich zum Tod. Optische Rauchmelder erkennen frühzeitig den Rauch und warnen durch einen lauten pulsierenden Ton. Bei den tragbaren Feuerlöschern beschränkt sich der Einsatzbereich überlicherweise auf Brände im Anfangsstadium. Steht eine Wohnung erst einmal in Vollbrand, könne diese nur mehr von der Feuerwehr gelöscht werden. Damit es aber gar nicht so weit kommt,  ist es notwendig, den Entstehungsbrand möglichst frühzeitig zu bekämpfen. „Mit einem Handfeuerlöscher wird eine Brandentstehungssituation schnell wieder beherrschbar. Ein 6-kg-Pulverlöscher für die Brandklassen A, B und C kann zum Lebensretter werden oder im einfacheren Fall dazu beitragen, den Schaden zu minimieren.

Genau aus diesen Gründen möchte ich Ihnen ein paar Tipps geben:

  1. Sollten Sie einen Feuerlöscher besitzen, beachten Sie das Überprüfungsdatum und vergewissern Sie sich ob das Prüfzeichen vorhanden ist.
  2. Für den Haushalts Normalgebrauch reicht ein 6Kg  A,B,C Feuerlöscher
  3. Der richtige Umgang ist auf dem Feuerlöscher beschrieben, im Internet zu finden und wird Ihnen auch bei jeder Feuerwehr erklärt. Hier eine Kurzanleitung.: http://www.youtube.com/embed/y5R7RShvPuo

Und was tun wenn Sie noch keinen Feuerlöscher besitzen ?? Keine Sorge ein Feuerlöscher kostet nicht die Welt und die Erhaltung kostet Ihnen so gutwie nichts. Den man kann sich auch bei diversen Aktionen bei den Freiwilligen Feuerwehren gegen eine kleine Spende den Feuerlöscher überprüfen lassen. Hier ein Bsp. zu den Kosten.: http://www.brandschutz-technik.com/index.html.

Ich hoffe, ich habe Ihr Interesse für den privaten Brandschutz wecken können und darf Sie bald beim nächsten Brandschutzthema begrüßen.

TRVB – Technische Richtlinien Vorbeugender Brandschutz

Beschlüsse der 196. Sitzung vom 12.-14.6.2012:

1. Bei der Errichtung von SRA gemäß TRVB S 155 ist zukünftig ein neues Installationsattest zu verwenden: dieses steht unter „downloads“ bereit.

2. Die Nutzungs-TRVBs werden zukünftig in Abstimmung mit dem OIB in völlig neuer Form erarbeitet: es werden nur mehr mögliche Lösungsmöglichkeiten, Ersatzmaßnahmen bei Nichteinhaltung von Forderungen der OIB Richtlinien sowie allgemeine Vorgaben für mögliche Brandschutzkonzepte in diesen TRVBs enthalten sein. Die erste TRVB in dieser neuen Form wird die derzeit in kompletter Überarbeitung befindliche TRVB 130 (Schulen, Kindergärten) sein. Der bisherige Entwurf wird zurückgezogen. Es sollte keinesfalls nach diesem Entwurf gearbeitet werden.

Hier gibt es die neuersten Änderungen der TRVB´s :

http://www.trvb-ak.at/index.html

Radargeräte können mehr als nur „Blitzen“

In der Zwischenzeit gibt es am Markt eine ganze Reihe interessanter Radarlösungen, die für unterschiedliche Einsatzgebiete Verwendung finden können und auch zahlreiche Zusatzmodule bieten.

 Grundsätzlich unterscheidet man mobile und fixe Radarüberwachung.

Die mobilen Radarkabinen werden beliebig an neuralgischen Punkten aufgestellt und regelmäßig vor Ort gewartet. Vorteil: kein Gewöhnungseffekt, mehrere Plätze können bedient werden, z.B. Krankenhaus, Schule,  Kindergarten, Ortseinfahrt.

Eine Alternative ist die fixe Radarüberwachung mit ortsfesten Standgeräten an geeichten Standorten – diese wird vorzugsweise für besonders wichtige Verkehrszonen eingesetzt.

Zusätzlich werden mit den Radaranlagen noch Verkehrsfrequenzzählungen mit und ohne Anzeigetafel angeboten. Ebenso möglich ist eine gezielte Überwachung des Fließverkehrs bei Ampelanlagen.

Interessant ist auch das Modul Verkehrsplanung: Hier können für den Kunden Verkehrs- und Straßenraumsituationen analysiert werden und Gesamt-Verkehrskonzepte erstellt werden. Diese Informationen sind wesentlich für die Neu- und Umplanung des Straßenraums zur Erhöhung der Verkehrssicherheit sowie für Verkehrsgutachten.

Ist Radarmessung nur Abzocke?

Immer wieder werden in der Öffentlichkeit – und auch hier im Blog – die Radarmessungen der Gemeinden als „Abzocke“ kritisiert. Ist das aber wirklich so?

Natürlich kommen die Einnahmen den ohnehin sehr leeren Gemeinde-Kassen entgegen, aber ebenso ist es eine Tatsache, dass:

  • überhöhte Geschwindigkeit Hauptunfallursache auf Österreichs Straßen ist
  • rund 60% aller Verkehrsverletzungen im Ortsgebiet passieren
  • Tempolimits tatsächlich Leben retten können und
  • Geschwindigkeitsmessungen leider immer noch notwendig sind, um die Einhaltung der Tempolimits zu kontrollieren.

Radarmessung ist teuer – auch für die Gemeinden

Die Nachfrage nach Radargeräten steigt derzeit – bald können die Gemeinden ja wieder selbst Messungen vornehmen. Viele Gemeinden stoßen damit aber an ihre finanziellen Grenzen, da die Anschaffung von Radarmessgeräten sehr kostenintensiv ist. Zusätzlich zur Hardware muss auch in Auswertungssoftware, Know-how und Bearbeitungspersonal investiert werden.

Leasingvarianten sind da für viele Gemeinden eine interessante Alternative. Die Radarboxen werden zu All-In-Stundensätzen betreut, die Daten werden automatisch an die Bezirkshauptmannschaft weitergeleitet. Ein Vergleich lohnt sich auf alle Fälle.

Geschützt: Radar – Rechtsgrundlagen

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Radar – endlich bewegt sich etwas!

Neuigkeiten gibt es – ENDLICH – beim Thema  Radar für Kommunen: Der Bund ist dem langjährigen Wunsch der Gemeinden bezüglich Radarüberwachung nachgekommen, die Reform der StVo , die Österreichs Gemeinden ermächtigt, Geschwindigkeitsmessungen wieder selbst vorzunehmen, ist in Endverhandlung…

Zur Erinnerung:
2008 war den Gemeinden durch einen Bescheid der Datenschutzkommission die Durchführung von Radarmessungen auf eigenen Gemeindestraßen untersagt worden. Ausnahmen gab es nur für Statutarstädte, die auf Basis einer Befragung durch die zuständige Bezirkshauptmannschaft weiterhin Messungen vornehmen durften.

Im September 2009 hob der Verwaltungsgerichtshof den Bescheid der Datenschutzkommission wegen Rechtswidrigkeit seines Inhaltes auf. Es gab aber einen Konsens, dass bis zu einer klaren rechtlichen Regelung keine weiteren Radarmessungen durch private Sicherheitsdienste durchgeführt

werden dürfen.

2012: Wird nun die Novelle verabschiedet, können alle Gemeinden wieder selbst Geschwindigkeitsmessungen vornehmen bzw. das in die Hand befugter Unternehmen legen.

Unterstützung kam zuletzt von vielen Seiten: Vom Kuratorium für Verkehrssicherheit ebenso wie von Gemeindebundpräsident Mödlhammer.

http://stmv1.orf.at/stories/448232