Artikel mit dem Stichwort ‘Einbruch’

Alarm in der Dämmerung

So reagiert SECURITAS im Ernstfall

Lassen Sie uns ein Gedankenexperiment wagen! Stellen wir uns den Ernstfall vor: es ist November, Sie sind gerade in der Arbeit, heute dauert es etwas länger, weil Sie noch einen spontanen Auftrag bekommen haben, der sich nicht verschieben lässt. Als Sie das Nötige, was zu erledigen ist, angehen, ist es 16:10 Uhr. Die Dämmerung beginnt – recht schnell wird es dunkel.

Zu dem Zeitpunkt haben zwei Einbrecher schon alles vorbereitet, um in Ihrer Straße zu holen, was die Gelegenheit zulässt. Sie haben sich vorbereitet und Ihre Nachbarschaft gewissenhaft studiert. Sie wissen, wann die meisten Bewohner nach Hause kommen und sind an die Dunkelheit bestens angepasst. Sie sind schwarz gekleidet, damit man sie leicht übersieht.

Mit Sturmhauben, Schreckschusswaffen, Hebelwerkzeugen, Dietrichen, Akkuschrauber, Flex und Walkie-Talkies sind sie für eine schnelle Operation bestens ausgerüstet. Sie brauchen nicht lange, um die Einstiegsstelle ihrer Wahl aufzubrechen und schaffen es innerhalb von wenigen Minuten in Ihr Haus.

Alarm!

Die Sicherheitstechnik springt auf die Eindringlinge an und der Alarm wird ausgelöst. Die Einbrecher sind nicht überrascht – mit Alarm haben sie gerechnet –, aber die laute Sirene ist ihnen unangenehm und sie haben enormen Zeitdruck.

Denn mit dem Anspringen der Alarmanlage beginnt eine perfekt eingespielte Reaktion seitens der rund um die Uhr besetzten SECURITAS Zentrale. Zu allererst wird überprüft, ob es sich nicht um einen Fehlalarm handelt. Denn – ob Ernstfall oder nicht – wenn die Polizei ausrücken muss, ist die sogenannte Blaulichtsteuer in Höhe von 131 € bis 218 € zu bezahlen. Fehlalarme sind nicht ungewöhnlich – tatsächlich sind 90 % der ausgelösten Alarme kein Ernstfall. Securitas ruft also die vereinbarte Nummer an, um sicherzugehen. Sie heben ab und bestätigen der Zentrale, dass eigentlich niemand zuhause sein sollte und sagen, dass Sie leider nicht vor 18:30 Uhr zuhause sein können. Da es keine Beweise für einen Fehlalarm gibt, werden sofort die notwendigen Maßnahmen ergriffen.

Die Einbrecher sind noch damit beschäftigt, Ihr Schlafzimmer oder andere typische Orte nach Schmuck, Sparbüchern oder anderen kleinen Wertgegenständen zu durchsuchen. Durch den Alarm sind sie in höchster Eile – hätten die Gauner mehr Zeit, würden sie auch versuchen, größere Gegenstände wie Gemälde oder Flachbildfernseher zu entwenden. Gottseidank haben Sie die wichtigsten Wertgegenstände in einem Safe verstaut – die Einbrecher sind also darauf angewiesen, sich auf leichtere Technik-Geräte zu konzentrieren und einen schnellen Abgang zu machen.

SECURITAS vor Ort

Von der SECURITAS-Zentrale wird gerade die Polizei verständigt bzw. beginnt ein Einsatz der SECURITAS-Alarmstreife. Securitas-Mitarbeiter sind innerhalb weniger Minuten bei Ihrem Haus. Sie können schnellstens hinein, da sie von Ihnen einen Schlüssel haben – und das ohne dabei ein Fenster oder eine Tür beschädigen zu müssen.

Die Einbrecher hatten wesentlich weniger Zeit zu handeln, mussten also schleunigst und mit sehr geringer Beute fliehen. Die SECURITAS Alarmstreife findet ein kaputtes Fenster vor. Sie bleiben vor Ort, um Ihr Haus bis zu Ihrem Eintreffen zu sichern.

Gegen fiese Tricks gewappnet

Einen besonderen Fall stellt folgendes Szenario dar: In Oberöstereich haben Einbrecher bei einer Ihrer Operationen die Stromversorgung und damit auch die Alarmanlage lahmgelegt und hatten dann alle Zeit der Welt, um das Objekt in Ruhe auszuräumen. Das kann mit einer Alarmaufschaltung nicht passieren – denn die Funktionstüchtigkeit der Sicherheitstechnik wird von der Zentrale in regelmäßigen, kurzen Intervallen überprüft. Sollte etwas nicht stimmen, wird sofort reagiert.

Einbrecher im eigenen Haus?

Mit diesen 10 Tipps schützen Sie Ihr Eigenheim

Die Zeit der Dämmerungseinbrüche ist da. Gerade Häuser mit Grundstücken, die schwer einsehbar sind, sind für Einbrecher ein gefundenes Fressen – allerdings nur dann, wenn man nicht richtig vorgesorgt hat. Mit vorbeugenden Maßnahmen kann man sein Eigenheim nämlich effektiv schützen.

Einbrecher wollen schnell, mit wenig Aufwand und geringem Entdeckungsrisiko ins Objekt gelangen. Je schwerer ihnen also ein Einbruch gemacht wird und je mehr sie fürchten müssen, entdeckt zu werden, desto eher wird der Einbruchversuch scheitern. Wie man sich verhält und welche Vorkehrungen man trifft, ist ebenso wichtig wie technische Einbruchsicherungen am Haus.

In den letzten beiden Blogbeiträgen zum Thema Dämmerungseinbrüche haben wir einerseits die Fakten (Beitrag ansehen) erläutert und andererseits allgemeine Tipps für den Einbruchschutz (Beitrag ansehen) gegeben – das sollten Sie auch unbedingt gelesen haben!

Hier stellen wir Ihnen die besten 10 Tipps vor, die man speziell bei einem eigenen Haus beachten sollte.

Die 10 besten und wichtigsten Tipps gegen Einbrecher im Haus:

  • Erstens, lassen Sie hochwertige Schlösser und Schließzylinder einbauen, Sicherungen fachgerecht montieren und nutzen Sie diese.
  • Zweitens, vergessen Sie nicht, Fenster, Terrassentüre und Balkontüre zu schließen – vergewissern Sie sich beim Weggehen eventuell noch ein zweites Mal, dass alles versperrt ist.
  • Drittens, der Zugang in Häuser erfolgt oft über Fenster und Terrassentüren. Einbruchshemmende Fenster und Türen bzw. Rollbalken oder Scherengitter, Fensterstangenschlösser und Bändersicherungen etc. sind eine geeignete Sicherung.
  • Viertens, räumen Sie weg, was Einbrechern nützen könnte (Leitern, Kisten, Gartenmöbel oder Sitzbänke usw.). Sichern Sie auch Ihre Kellerschächte ausreichend.
  • Fünftens, Vermeiden Sie unübersichtliche Bepflanzung direkt am Haus.
  • Sechstens, Außensteckdosen sollten von innen abschaltbar sein, um Einbrechern nicht die Möglichkeit zur Stromabnahme zu geben, z.B. für eine Bohrmaschine.
  • Siebtens, Einbrecher meiden das Licht! Lassen Sie deshalb eine möglichst lückenlose Außenbeleuchtung mit Bewegungsmeldern installieren, auch bei den Kellerabgängen und verwenden Sie Zeitschaltuhren für die Innenlichtsteuerung in den Abendstunden.
  • Achtens, gute Sicherheitstechnik und Alarmanlagen wirken abschreckend: Diese signalisieren den Einbrechern mehr Zeit und ein erhöhtes Risiko entdeckt zu werden. Statten Sie Gartentüren mit Gegensprechanlage (am besten inklusive Videokamera) aus.
  • Neuntens, seien Sie einander in der Nachbarschaft mit erhöhter Aufmerksamkeit behilflich. Wenn Sie etwas Verdächtiges wahrnehmen oder eine Sirene ausgelöst wird, wählen Sie den Polizei- oder Euronotruf. Wenn ihre Nachbarn das für Sie tun, nützt das auch Ihrem Eigentum.
  • Zehntens, Mieten Sie bei längerer Abwesenheit Bankschließfächer. Bewahren Sie Sparbuch und Losungswort unbedingt getrennt auf.

 

Mit diesen Tipps sind Sie am besten Weg Einbrechern ihren nächtlichen „Raubzug“ zu vergällen.

Im nächsten Beitrag zeigen wir Ihnen, was passiert, wenn die Alarmanlage losgeht und Einbrecher in flagranti der Zentrale gemeldet werden. Bleiben Sie dran!

10 Tipps gegen Einbruch in der Dämmerung

So machen Sie Einbrechern das Leben schwer

Zu dieser Jahreszeit, wo es früh dunkel wird, kommt es vermehrt zu Einbrüchen in der Dämmerung. Ein Einbruch bedeutet nicht nur einen materiellen Schaden, sondern geht auch mit einem Schockerlebnis für die Betroffenen einher. Wildfremde Leute waren im eigenen Zuhause, die Privatsphäre wurde verletzt und viele haben das Gefühl, in den eigenen vier Wänden nicht mehr sicher zu sein.

Um dem entgegenzuwirken, kann man viel unternehmen – man ist Einbrechern nicht ausgeliefert!
Zuallererst lohnt es sich, das eigene Bild von Sicherheit zu hinterfragen. Viele Leute denken, Einbrecher kämen grundsätzlich nachts, in der eigenen Wohnung sei ohnehin nichts zu holen oder Einbrecher würden es in jedem Fall schaffen, in die Wohnung einzudringen, wenn sie nur wollten.

Richtig ist allerdings, dass die Einbrecher in den Herbst- und Wintermonaten am Nachmittag und frühen Abend zwischen 16 und 21 Uhr kommen – also dann, wenn die Bewohner in der Arbeit, der Schule oder beim Einkaufen sind –, dass ihnen schnell verwertbare Gegenstände genügen und dass oft schon einfache Maßnahmen einen Einbruch erschweren oder unmöglich machen.

 

Die 10 besten und wichtigsten Tipps gegen Einbrecher:

Erstens, geben Sie Ihre Abwesenheit nicht preis! Bitten Sie Nachbarn oder Freunde, während Ihres Urlaubs den Briefkasten zu entleeren und Werbematerial von der Tür zu entfernen. Auch auf sozialen Netzwerken oder am Anrufbeantworter sollten Sie nicht hinausposaunen, wann genau Sie nicht zuhause sind. Die Täter spionieren geeignete Objekte nicht selten über Internet oder Telefon aus.

Zweitens, Haustüre immer abschließen. Überzeugen Sie sich bei Verlassen der Wohnung eventuell sogar doppelt, ob Sie auch zugesperrt haben!

Drittens, schließen Sie Fenster und Terrassentüren. Lassen Sie sie nicht gekippt – das macht es Einbrechern leicht.

Viertens, verstecken Sie Wohnungsschlüssel nicht in der Nähe! Einbrecher kennen alle Verstecke wie Blumentopf oder Fußmatte! In einem Bankschließfach oder in den Händen einer Vertrauensperson ist der Schlüssel viel besser aufgehoben.

Fünftens, informieren Sie Ihre Nachbarn und bitten Sie sie, Augen und Ohren offen zu halten. Im Schatten der Anonymität finden Einbrecher ihren Spielraum. Aufmerksame Nachbarn würden vielen Gaunern das Handwerk legen.

Sechstens, erstellen Sie eine Liste mit Ihren Wertgegenständen und fotografieren Sie sie. Das ist eine wichtige Grundlage für die Arbeit mit der Polizei oder Versicherungen. Heben Sie die Liste allerdings nie zuhause auf! Hinterlegen Sie dieses Inventar in einem Banktresor oder übergeben Sie es einer Vertrauensperson.

Siebtens, verwenden Sie in den Abendstunden Zeitschaltuhren, um das Licht so an- und abzuschalten, dass der Eindruck entsteht, jemand sei zuhause.

Achtens, lassen Sie nur hochwertige Schlösser und Schließzylinder einbauen.

Neuntens, eine Alarmanlage mit Alarmcenter-Aufschaltung ist die beste Verteidigung, wenn es die Täter schaffen, in Ihre Wohnung einzudringen. Die Einbrecher werden in die Flucht geschlagen und es kann schnell reagiert werden. (Näheres dazu in einem der nächsten Blogbeiträge)

Zehntens, die Maßnahmen sollen ein Netz bilden, das einen Einbruch erschwert, verhindert oder den Täter einer schnellen Erfassung zuführt. Das richtige Verhalten ist ebenso wichtig wie die automatische Sicherheitstechnik, beide Bereiche ergänzen sich.

Ein Wohnhaus bietet einem Einbrecher oft mehrere Möglichkeiten einzudringen. Die besten Tipps zum Einbruchschutz für Ihr Haus präsentieren wir in unserem nächsten Blogbeitrag. Bleiben Sie dran!

Dämmerungseinbrüche – die Fakten

So groß ist jetzt die Einbruchsgefahr

Die Winterzeit kommt, die Tage werden kürzer und die Dunkelheit länger – die perfekten Voraussetzungen für einen Einbruch?

In der Tat bedeutet die Umstellung von Sommer- auf Winterzeit und die damit einhergehende frühe Dunkelheit Hochsaison für Einbrecher. Sie nutzen die Dämmerung, um unbemerkt in Häuser und Wohnungen einzudringen – auf der Suche nach Wertgegenständen und anderem Diebesgut, das sich leicht mitnehmen und schnell verwerten lässt.

Wie Einbrecher vorgehen

Die frühe Dämmerungszeit erstreckt sich von November bis Jänner – die meisten Dämmerungseinbrüche werden, wie die Kriminalstatistik zeigt, von Mitte November bis Mitte Dezember verübt. Einbrecher sind dabei besonders zwischen 16 und 21 Uhr aktiv.

Als Ziel für Einbrüche wählen die Täter meist gut angebundene Wohnungen und Wohnhäuser – Objekte mit schwer einsehbaren Grundstücken und ebenerdig gelegene Wohnungen stellen eine besondere Verlockung dar. Der Zugang erfolgt meist über Terrassentüren und gartenseitige Fenster, Türen oder Kellerzugänge.

Prävention ist möglich

Der Schwerpunkt der polizeilichen Arbeit liegt auf Vorbeugung. Bereits 2014 wurden Dämmerungseinbrüche mit einem breit angelegten Maßnahmenpaket bekämpft.

Mit Schwerpunktaktionen, einer vernetzten Analyse und raschen Fahndungen bzw. Ermittlungen wurde gegen Dämmerungseinbrüche vorgegangen. Die Zusammenarbeit mit der Bevölkerung ist bei der Präventivarbeit gegen Dämmerungseinbrüche besonders wichtig. Eigens dafür beauftragte Beamte helfen der Bevölkerung mit Rat und Tat, ihr Eigentum zu schützen. Sie sehen sich die Situation an und geben wichtige Tipps, wie einem Einbruch entgegengewirkt werden kann. Auch untereinander können sich die Bewohner eines Gebietes behilflich sein, indem bei verdächtigen Beobachtungen die Polizei gerufen wird – entweder über die nächste Dienststelle oder den Notruf 133. Die Experten für Kriminalprävention sind kostenlos unter der Telefonnummer 059 133 für Fragen erreichbar.

Der Erfolg in Zahlen 

Die umfassenden präventiven Maßnahmen zeigen Wirkung und spiegeln sich auch in der Statistik wider. Im Jahr 2015 wurden um 13 Prozent weniger Dämmerungseinbrüche angezeigt als im Jahr 2014!

Wohnraum-Einbrüche Jan 2014 bis Dez-2015

Einbrüche in Wohnungen und Wohnhäuser in Österreich von Jänner 2014 bis Dezember 2015 [1]

111 Dämmerungseinbrüche konnten geklärt und 102 Täter ausgeforscht werden. Zahlreiche Einbruchsserien konnten aufgedeckt werden, z.B. eine Serie von derzeit 17 zugeordneten Wohnraumeinbrüchen in Oberösterreich. Von Oktober 2015 bis Februar 2016 wurden in Österreich über 24.000 Personen speziell zum Thema Schutz vor Dämmerungseinbrüchen beraten.

Als Ergänzung zu elektronischer Sicherheitstechnik wie einer Alarmanlage mit Alarmcenter-Aufschaltung gibt es viele weitere Maßnahmen zum Einbruchschutz, die auf einfache und effektive Weise helfen können.

Mehr dazu verraten wir in unseren nächsten Blogbeiträgen. Bleiben Sie dran!

[1] Quelle: Kriminalstatistikbericht „Sicherheit Österreich 2015“, http://www.bmi.gv.at/cms/BK/publikationen/krim_statistik/2015/1342016_Web_Sicherheit__2015.pdf

Filmbeitrag: Kann man Verbrechen vorhersagen? Einbrecher kehren zurück, Polizei erstellt Risikokarten

Auf einen interessanten  Video / Text Beitrag  bin ich gestoßen ( Quelle: http//:www.dasertse.de ):

Seit 2010 werden in Trafford alle Einbrüche in einem sogenannten  Geographischen Informationssystem (GIS) gespeichert. Dessen Funktion ist es, aus Daten Karten zu erstellen. Aus Forschungsartikeln hat Jones gelernt, dass das höchste Einbruchsrisiko innerhalb eines Radius von 400 Metern um den Ort eines Einbruchs besteht. Deshalb markieren Jones und seine Analysten Mehr

Der Trick mit dem Skipass

Unlängst hat mich ein Kunde auf einen interessanten Artikel im Kurier aufmerksam gemacht: „Wiener Forscher knackt Haustüren mit einem umprogrammierten Skipass“…

Genauer geht es dabei um Türen, die mit einer Transponderkarte geöffnet werden können. Dahinter steckt RFID-Technologie, die mit einer Transponderfrequenz von 13,56 MHz arbeitet und die dem internationalen Standard ISO 15693 entspricht.

In einem präparierten Paket, das der Forscher (Adrian Dabrowski IT-Forscher SBA Research) an sich selbst schickte und welches die Funksiganale belauscht, die beim Öffnen der Tür (durch die Post) entstehen. Mit Hilfe dieser Informationen wurde mit einem präperierten Skipass dann (zu wie zugegeben wird in 43% der Fälle) das Schloss geöffnet.

Dabrowski probierte in seiner Heimatstadt Wien, in der das System bereits bei rund 16 Prozent der Wohnhäuser zum Einsatz kommt, im Anschluss mit zwei unterschiedlichen Methoden die Türen zu öffnen. 43 Prozent der Installationen ließen sich mit einem alten, umprogrammierten Skipass knacken, der die herkömmliche Nutzerkarte eines Hausbewohners simulierte.

Die Kosten für diese Aktion: Zwei Euro Deposit vom Skiresort deiner Wahl“, so Dabrowski. Natürlich musste der Skipass entsprechend umprogrammiert werden, damit er auch die Begeh-Türen öffnen konnte. Dazu entwickelte Dabrowski eine Android-App für NFC-Smartphones. Die Erfolgsrate, das Zutrittsystem mit einem selbst gebauten Kartensimulator zu öffnen, lag noch wesentlich höher: bei 93 Prozent. Um einen solchen zu bauen, braucht man laut Dabrowski ebenfalls weniger als 20 Euro.

schreibt futurezone. Damit sollte bewiesen werden, dass digitale Schlösser in der Regel nicht sicherer seien, als mechanische…

Naja a bissi ein Pauschalurteil ;-) … kommt wohl auch auf den Verwendungszweck an, wie hoch man die Sicherheitsanforderungen bei einem Hauseingang mit Sprechanlage, bei der jeder Postler (oder der bei der Post Ferialpraxis hatte) einen mechanischen Schlüssel diesbezüglich ansetzt. Bei Verschlüsselung und wechseldem Code klappt eine einfache „Kartenkopie“ nicht…

Hier noch zur Info: Stellungnahme der Begeh Schließsyteme GmbH

 

 

Warum Alarmcenter, Wachdienst und Streife?

Im Gespräch mit Kunden aber auch mit Errichtern, die noch wenige Alarmanlagen in der Securitas-Leitstelle aufgeschalten haben, merke ich immer, dass es bei den Thema Alarmaufschaltung, Polizei und Securitas-Streife noch Erklärungsbedarf gibt:

  • Geht die Polizei in meine Wohnung / Haus / Objekt bei einem Einbruchsalarm?

Nein, die Polizei macht „nur“ eine Außenhautkontrolle, ist keine Gefahr ersichtlich / Gefahr in Verzug zieht sie wieder ab. Die Streife hat die Objektschlüssel, hat einen eigenen Streifencode für die Alarmanlage, kann Innenkontrolle machen und die Alarmanlage wieder scharf schalten.

  • Nach einem Einbruch ist das Schloß meiner Eingangstür zerstört, sichert die Polizei mein Objekt?

Nein, die Polizei rückt wieder ab. Die Securitas-Streife ruft einen Securitas Standposten, der das Objekt bewacht, bis die Türe wieder provisorisch verschlossen werden kann.

  • Ist es langsamer, wenn das Alarmcenter die Polizei verständigt? Wäre es also ratsam direkt bei der Polizei „aufzuschalten“?

Nein, in Wien und in den nächsten Jahren auch den anderen Bundesländern ist es sogar schneller, wenn Securitas die Polizei verständigt. Wir rufen nicht 133, hängen in der Warteschleife und müssen lange erklären was passiert ist sondern senden direkt elekronisch die Datensätze in den BMI-Computer, dort wird diese Meldung sofort bearbeitet.

  • Gibt es sonst noch Vorteile bei der Aufschaltung im Alarmcenter?

Ja, das Alarmcenter prüft automatisch alle 24 Stunden (Routine) Ihre Alarmanlage, bei IP-Aufschaltungen bis zu alle 10 Sekunden (Polling), ebenso erhalten wir auch Statusmeldungen wie Batterie aus und Stromausfall.

Natürlich gibt es noch andere Vorteile, aber diese sind mal die Wichtigsten ;-)

 

 

Radio Wien: Dämmerungseinbrüche

Heute morgen waren „Dämerungseinbrüche“ wieder Thema in Radio Wien.

Dämmerungseinbrüche passieren vor allem in der Zeit zwischen 17.00 und 20.00 Uhr. Die Wiener Polizei ist jedenfalls bereits mit zusätzlichen zivilen und uniformierten Streifen in Gebieten unterwegs, die als besonders beliebt bei den Dämmerungseinbrechern gelten, so berichtet der ORF.

Sie können den Beitrag unter folgendem Link nachlesen:

wien.orf.at/

Für technisch Interessierte, da immer wieder geraten wird Licht / Fernseher eingeschalten zu lassen, damit das Haus nicht „unbewohnt wirkt“.

Über Fake-TV/

– Na Haustiere sollte man da aber keine haben ;-)

Seriöserweise würde ich doch zu einer Sicherheitstür und einer Alarmanlage raten. Der Securitas Aufkleber mit dem (international bekannten) Securitas Logo zeigt, dass Ihr Haus / Wohnung beim Wachdienst aufgeschalten ist.

Sicherheitssünden: „Meine Eingangstür ist eh gut versperrt…“

Nun, das Schloss an der Haus / Wohnungstür ist schnell geöffnet. Am Einfachsten, Saubersten und Schnellsten (ohne das Schloss zu zerstören und Einbruchsspuren zu hinterlassen) mit einem Schlüsselrohling / Schlagschlüssel (einem sogenannten „Polenschlüssel“). Damit kann man einfach die Türe aufsperren und nach dem „Einbruch“ sogar wieder verschließen.

Lehrvideo_EinbruchBei einem Einbruch ohne Spuren zahlt die Versicherung nicht!

„Da braucht man aber Profi-Einbrecher und Profiwerkzeug“.

Aber nein, das können Sie alles ganz einfach im Internet bestellen ( polenschluessel.de ) Bei der Zahlungsart wird natürlich auf anonyme Zahlung wert gelegt ;-)

…und wenn Sie Anfänger sind, helfen Ihnen da noch Lehrvideos (auch auf dieser Seite oder in YouTube).

 

Fazit: Eine Alarmanlage braucht man nicht nur um zu Alarmieren sondern auch als Beweismittel, dass eingebrochen wurde, wenn keine offensichtlichen Einbruchsspuren sichtbar sind

 

 

 

 

 

Sicherheitssünden: Das herausstehende Zylinderschloss

In meiner Blogserie „Sicherheitssünden“ möchte ich Euch den Klassiker der mechanischen Sicherung bei Türen präsentieren:

Das Zylinderschloss steht (in diesem Fall ja wirklich extrem) weit aus dem Türbeschlag heraus. Mit einer (kleinen) Rohrzange kann das Zylinderschloss leicht herausgebrochen („abgedreht“) werden. Die Tür ist somit schnell geöffnet.

Schauen Sie sich um, oft sieht man sogar bei Haustüren bei Einfamilienhäusern die Kombination von Sicherheitstüren und herausstehendem Zylinderschloss, was besonders amüsant (da sicherheitstechnisch vollkommen wirkungslos) ist…

Wie macht man es richtig: Das Zylinderschloss sollte mit dem Türbeschlag abschließen, damit keine Möglichkeit besteht es mit Zangen zu fassen zu bekommen. Ebenso ist ein Aufbohrschutz zu empfehlen.