Artikel mit dem Stichwort ‘Polling’

Paradox-Anlagen über TCP/IP aufschalten

paradox_1Ab jetzt können im Securitas Alarmcenter Paradox Alarmanlagen nicht nur über PSTN sondern auch über TCP/IP aufgeschalten werden. Um Meldungen über IP/GPRS zu senden benötigen Sie die KommunikationsmoduleI P100, PCS100, PCS200 oder PCS300.

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So funktioniert der Weg von der Alarmanlage in die Leitstelle

Da wir ja wegen der NGN-Problematik ohnehin von PSTN auf TCP/IP umsteigen wollen (Siehe TCP/IP in der Alarmübertragung ) ist das fein, dass wir dies jetzt auch für Paradox-Anlagen bieten  können…

Hier geht’s weiter zu meinen weiteren Blogeinträgen bezüglich Sicherheitstechnik ;-)

TCP/IP in der Alarmübertragung

In diesem Blog möchte ich auf die Übertragung von Alarmmeldungen über das Internet (TCP/IP-Protokoll) eingehen.

Das Ursprungsdatum dieses Blogs war 30.August 2012, da es der meistgelesenste Blogbeitrag im Securitas Blog ist, halte ich ihn weiter aktuell (Besonders mit aktuellen Web-Links unten in BLOG).

Wie fand die Übertragung bisher statt?

Bisher waren die meisten Anlagen über die Telefonleitung (PSTN Analogleitung oder ISDN) mit der hilfeleistenden Stelle (z.B. Securitas Notrufzentrale) verbunden. Ebenso wurde der mobile GSM-Weg beschritten, wenn keine Telefonleitung zur Verfügung stand. Der moderne Weg geht über das Internet egal ob Internet über Kabel, ADSL-Telefonleitung oder mobil über GPRS.

Daher mein Tipp:

Wenn Sie überlegen eine neue Alarmanlage für Ihre Privatwohnung, Ihr Haus, Ihren Betrieb oder Ihre Filialen anzuschaffen sollten Sie unbedingt eine Anlage mit TCP/IP Verbindung zur Notrufzentrale wählen. Egal ob über Kabel (Kupfer, ADSL, Glasfaser) oder über kabellosen Weg (GPRS). Verschlüsselung nach AES durch das freie Internet, VPN-Tunnel oder MPLS, alles ist möglich.

Die Vorteile der TCP/IP Übertragung:

  • Sofortige Alarmierung innerhalb von Sekunden

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427km zu Jablotron nach Tschechien gereist…

Warum kann man bei Jablotron Alarmanlagen 2 IP-Adressen eingeben, aber keine 2 Empfangsserver ohne Pollingprobleme betreiben?

Um dieser Frage (nach vieler ergebnisfreier Hin- und Her-Mailerei) auf den Grund zu gehen fuhren Herr Mag. Harrer (Manager Securitas Alarmcenter) und ich am Mittwoch, den 27 März 2013 von Wien zu der Firma Jablotron in Tschechien, nahe der polnischen Grenze.

Worum geht es genau:

Hohe Verfügbarkeit in der Leitstelle bedeutet für mich, dass jeweils 2 Empfangszentralen / Empfangsserver des gleichen Typs gleichzeitig (redundant) laufen. Nur so kann garantiert werden, dass der Kunde immer mit der Leistelle verbunden ist, auch bei Wartungsarbeiten, Neustart eines Servers und dergleichen. Bei Jablotron-Alarmanlagen ist es nicht nur möglich 2 IP-Adressen für eine redundante Leitstelle, so wie das Securitas-Alarmcenter einzugeben, man könnte sogar noch eine Leitstelle, mit wieder 2 unterschiedlichen IP-Adresse eingeben, das macht 4 IP-Adressen – klasse Sache. – würde man denken ;-)

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Alarme über bestehende IT-Netze schleusen?

Update am 25.03.2013:

In Firmen/Behörden/Organisationen mit großer IT-Abteilung oder externen EDV-Abteilungen ist die (in meinem Blogbeitrag vom 11.01.2013) angesprochene Problematik wirklich immer wieder die Gleiche…

Alarmanlagen der Filialen sollen über das bestehende Netzwerk mit der Notrufzentrale verbunden werden. Endlose Meetings bei denen die verschiedensten IT-Mitarbeiter aufmaschieren, dann aber doch nicht zuständig oder nur halbwissend sind machen jedes Projekt zu einer „Never Endig Story“ und erschweren massiv die Verbeitung von IP Anlagen in Filialbetrieben…

Am Ende ist es dann doch immer irgendwie möglich (wenn man dann letztendlich zum kompetenten IT-Verantwortlichen vorgedrungen ist und der dann bereit ist, ein wenig guten Willen zu zeigen oder vielleicht doch noch einmal in seinen alten MCSE-Unterlagen über Routing nachzulesen ;-)

Wie auch immer, ich kann nur

  • allen Projektleitern Mut machen: Es ist möglich!
  • Und alle Errichter mutlos machen: Ihr werdet viel Zeit reinstecken müssen :-(
  • Aber mein Angebot, ich stelle Euch auch gerne meine Zeit für Meeting mit dem Kunden / dessen Technikern / IT-Verantwortlichen zur Verfügung, meist geht in Doppelteams: Errichter/Leitstelle mehr weiter…

Erstbeitrag: Datum: 11.01.2013

Hier möchte ich mich einer Problematik widmen, die uns jetzt sehr häufig beschäftigt:

Wie Alarme von TCP/IP Alarmanlagen über bestehende Firmennetzwerke führen?

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Tipp: Pollingeinstellung bei SPC

Einge Errichter setzen schon recht gerne auf die Siemens SPC-Anlage mit IP-Übertragung, sobald die VDS/VSÖ Zertifizierung der Anlagen durch ist, was demnächst zu erwarten ist, wird die Aufschaltungsanzahl an die Leitstelle sicherlich steigen.

Hier ein Praxis Tipp bezüglich Polling: Auch wenn die Siemens SPC-Anlage der Pollingmaster ist, und Auto Update für IP-Adresse und Port von der Anlage kommt, muss Pollingintervall + Trigger gleich wie in der Leitstelle eingestellt werden, da es sonst trotz ordnungsgemäß funktionierender/übertragender Anlage zu einer großen Mege an Pollingfehler kommt.

Lassen Sie sich also von der Leitstelle auch diese Werte geben und überprüfen Sie diesbezüglich Ihre Einstellungen. – Dann klappt’s. ;-)

http://www.securitas-blog.at/die-neue-siemens-spc-serie/