Artikel mit dem Stichwort ‘Radar’

Radargeräte können mehr als nur „Blitzen“

In der Zwischenzeit gibt es am Markt eine ganze Reihe interessanter Radarlösungen, die für unterschiedliche Einsatzgebiete Verwendung finden können und auch zahlreiche Zusatzmodule bieten.

 Grundsätzlich unterscheidet man mobile und fixe Radarüberwachung.

Die mobilen Radarkabinen werden beliebig an neuralgischen Punkten aufgestellt und regelmäßig vor Ort gewartet. Vorteil: kein Gewöhnungseffekt, mehrere Plätze können bedient werden, z.B. Krankenhaus, Schule,  Kindergarten, Ortseinfahrt.

Eine Alternative ist die fixe Radarüberwachung mit ortsfesten Standgeräten an geeichten Standorten – diese wird vorzugsweise für besonders wichtige Verkehrszonen eingesetzt.

Zusätzlich werden mit den Radaranlagen noch Verkehrsfrequenzzählungen mit und ohne Anzeigetafel angeboten. Ebenso möglich ist eine gezielte Überwachung des Fließverkehrs bei Ampelanlagen.

Interessant ist auch das Modul Verkehrsplanung: Hier können für den Kunden Verkehrs- und Straßenraumsituationen analysiert werden und Gesamt-Verkehrskonzepte erstellt werden. Diese Informationen sind wesentlich für die Neu- und Umplanung des Straßenraums zur Erhöhung der Verkehrssicherheit sowie für Verkehrsgutachten.

Radarmessung ist teuer – auch für die Gemeinden

Die Nachfrage nach Radargeräten steigt derzeit – bald können die Gemeinden ja wieder selbst Messungen vornehmen. Viele Gemeinden stoßen damit aber an ihre finanziellen Grenzen, da die Anschaffung von Radarmessgeräten sehr kostenintensiv ist. Zusätzlich zur Hardware muss auch in Auswertungssoftware, Know-how und Bearbeitungspersonal investiert werden.

Leasingvarianten sind da für viele Gemeinden eine interessante Alternative. Die Radarboxen werden zu All-In-Stundensätzen betreut, die Daten werden automatisch an die Bezirkshauptmannschaft weitergeleitet. Ein Vergleich lohnt sich auf alle Fälle.

Geschützt: Radar – Rechtsgrundlagen

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Radar – endlich bewegt sich etwas!

Neuigkeiten gibt es – ENDLICH – beim Thema  Radar für Kommunen: Der Bund ist dem langjährigen Wunsch der Gemeinden bezüglich Radarüberwachung nachgekommen, die Reform der StVo , die Österreichs Gemeinden ermächtigt, Geschwindigkeitsmessungen wieder selbst vorzunehmen, ist in Endverhandlung…

Zur Erinnerung:
2008 war den Gemeinden durch einen Bescheid der Datenschutzkommission die Durchführung von Radarmessungen auf eigenen Gemeindestraßen untersagt worden. Ausnahmen gab es nur für Statutarstädte, die auf Basis einer Befragung durch die zuständige Bezirkshauptmannschaft weiterhin Messungen vornehmen durften.

Im September 2009 hob der Verwaltungsgerichtshof den Bescheid der Datenschutzkommission wegen Rechtswidrigkeit seines Inhaltes auf. Es gab aber einen Konsens, dass bis zu einer klaren rechtlichen Regelung keine weiteren Radarmessungen durch private Sicherheitsdienste durchgeführt

werden dürfen.

2012: Wird nun die Novelle verabschiedet, können alle Gemeinden wieder selbst Geschwindigkeitsmessungen vornehmen bzw. das in die Hand befugter Unternehmen legen.

Unterstützung kam zuletzt von vielen Seiten: Vom Kuratorium für Verkehrssicherheit ebenso wie von Gemeindebundpräsident Mödlhammer.

http://stmv1.orf.at/stories/448232