Artikel mit dem Stichwort ‘Rauchwarnmelder’

Rauchmelder ab 1. Oktober Pflicht

Das neue Baurecht für Kärnten schreibt Rauchmelder für alle Wohnungen, neue Häuser und Büros ab 1. Oktober vor. Für bestehende Häuser gibt es eine Übergangspflicht bis 30. Juni 2013. Die Feuerwehr begrüßt das Gesetz. berichtet der ORF auf seiner Website

Die Feuerwehren in alle Bundesländern kämen schon lange um gesetzliche Verankerung. In den USA, Großbritannien oder Skandinavien, wo Rauchmelder schon seit Jahren verpflichtend sind, gebe es viel weniger Brandtote. Laut Geissler sterben die meisten Brandopfer an den giftigen Rauchgasen, vor allem im Schlaf. Der Alarm eines Brandmelders gebe einem die Chance, die Wohnung noch rechtzeitig zu verlassen.

Natürlich können Sie die Rauchmelder auch mit Ihrer Alarmanlage verbinden lassen und in der Notrufzentrale aufschalten lassen. Oder direkt über TUS bei der Feuerwehr, Funktionsüberwachung über die Notrufzentrale. Ihr BMZ / Alarmanlagen-Errichter informiert Sie gerne über die Möglichkeiten.

Rauchmelder ab Oktober 2012 in Kärnten Pflicht

Hallo liebe Leser. Gestern habe ich ein Thema über Feuerlöscher und Rauchwarnmelder verfasst.  Das Bundesland Kärnten übernimmt nun eine führende Rolle beim Thema „Brandschutz im Privathaushalt“ und will entsprechende Vorschriften ab 1. Oktober 2012 gesetzlich verankern.

In allen Neubauten muss es ab 1. Oktober Rauchmelder geben. Bis 30. Juni 2013 müssen bestehende Wohnungen entsprechend ausgerüstet sein. Allein in Kärnten sind seit Anfang dieses Jahres fünf Menschen durch Wohnungsbrände ums Leben gekommen“, sagt Dietmar Schreier, Leiter der Abteilung Feuerpolizei und Brandverhütung im Landesfeuerwehrverband Kärnten. Um solchen Unglücken in Zukunft vorzubeugen, hat der Kärntner Landtag neue Richtlinien zur Brandverhütung erlassen.

Neues Baurecht

Mit 1. Oktober bekommt Kärnten ein neues, für Österreich vereinheitlichtes Baurecht. Dieses besagt unter anderem, dass in allen Neubauten Rauchwarnmelder anzubringen sind. Und zwar in jedem Aufenthaltsraum, außer in der Küche sowie im Flur. Der Kärntner Landtag geht sogar einen Schritt weiter als der Rest Österreichs: Diese Regelung soll auch auf bestehende Wohnungen angewendet werden. Bis 30. Juni 2013 müssen in allen Kärntner Haushalten Rauchwarnmelder installiert sein. „Durchschnittlich werden vier Melder pro Wohnung benötigt“, sagt Robert Laßnig, Vorsitzender der Landeskommission für Brandverhütung Kärnten. Auf 239.000 Haushalte hochgerechnet sind das mehr als eine Million Geräte.

Ein Melder kostet zwischen fünf und 40 Euro. Die Kosten müssen die Vermieter tragen. Unterschiede liegen in der Lebensdauer und den Intervallen, in denen sie geprüft werden müssen. Schreier empfiehlt, vor den teureren Modellen nicht zurückzuschrecken: „30 Euro sind es wert, wenn man dann nicht wöchentlich, sondern nur ein Mal in zehn Jahren die Melder testen und die Batterie wechseln muss.“

Die Wirksamkeit dieser Vorschrift zeige sich am Beispiel anderer Länder, sagt Schreier. „In Ländern wie Schweden, in denen Rauchmelder im Haushalt seit Jahren Standard sind, ist die Zahl der Toten bei Bränden um mehr als 50 Prozent zurückgegangen.“ Bei einer Nicht-Einhaltung der Vorschriften drohen den Verantwortlichen ernste strafrechtliche Konsequenzen. Herr Laßnig appelliert aber lieber an den gesunden Menschenverstand: „Jedes Leben, das wir durch die Installation eines Rauchmelders retten können, ist unbezahlbar und sollte jeden Aufwand wert sein.“

Zuletzt geändert am: 26 Aug 2012 um 11:16:01 / Veröffentlicht von Team Brandschutzforum Austria (esweb) am 26 Aug 2012

Also wir sehen wie wichtig der Brandschutz nicht nur in Betrieben und Öffentlichen Gebäuden, sondern auch  im privaten Bereich geworden ist. Ich finde die Entwicklung gut – einen früh entstehenden Brand zu erkennen und Menschenleben zu retten kann nie falsch sein. Ich bin auf eure Meinungen sehr gespannt.

Euer Brandschutzexperte

Feuerlöscher und sicheres Zuhause

Ihnen ist sicher die Überschrift ins Auge gestochen, sonst würden Sie diesen wichtigen Beitrag nicht lesen, und hier sind Sie genau richtig. Das Thema ist mir heute morgen gleich in den Kopf geschossen, und ich dachte sofort an Sie. Denn als Brandschutzbeauftragter hat man natürlich einen Feuerlöscher für den Privaten Gebrauch zuhause und im KFZ. Bei meinen Morgen Ritual (Kaffee trinken und Termine überprüfen und durchgehen ) wurde ich sofort mit einer Erinnerung überrascht. Denn es stand wieder  die 2 Jahres Feuerlöscher Überprüfung an der Tagesordung. Meine Feuerlöscher werden jetzt überprüft und ich kann Sie mit gutem Gewissen zuhause wieder aufstellen.

Nun zu Ihnen. Und zum wichtigsten Thema im Brandschutz  „Rauchwarnmelder und  Feuerlöscher“

Mehr als die Hälfte aller Brandfälle entfällt auf den privaten Bereich. Rund 4300 Brände ereigneten sich österreichweit alleine im Jahr 2010 in den eigenen vier Wänden. Durchschnittlich 30 bis 40 Menschen sterben pro Jahr bei Bränden zu Hause. Gerade Kinder sind besonders gefährdet, da sie ausbrechenden Feuern völlig schutzlos ausgeliefert sind. „Offenes Licht und Feuer wie z.B. brennende Kerzen, defekte oder unbeaufsichtigte technische Geräte zählen zu den wichtigsten Brandauslösern. Gerade auf Kinder übt Feuer eine besondere Faszination aus, doch welche verheerenden Folgen und schrecklichen Schicksale das kindliche Spiel mit dem Feuer haben kann, liest man fast täglich in den Zeitungen. Es ist daher besonders wichtig, Kinder für die Gefahren, die vom Feuer ausgehen, so früh wie möglich zu sensibilisieren

Speziell im Hinblick auf Kinder sind daher im Zusammenhang mit dem Vorbeugenden Brandschutz drei Dinge wichtig:

– die richtige Feuer- bzw. Brandschutzerziehung, um das Zündeln der Kinder zu verhindern oder zu unterbinden,
– die Vermeidung von Zündquellen in der Umgebung von Kindern und
– das Ergreifen der wichtigsten Schutzmaßnahmen, für den Fall, dass doch etwas passiert.

Rauchwarnmelder und Feuerlöscher als Lebensretter!    
Wie wichtig gerade das Vorhandensein von Feuerlöschern und Rauchwarnmeldern ist, zeigt auch der Umstand, dass zwischen 80 und 90 % aller Brandtoten in Österreich an Rauchgasvergiftung sterben. Die Rauchgase führen zu verminderter Sauerstoffaufnahme, Bewusstlosigkeit und schließlich zum Tod. Optische Rauchmelder erkennen frühzeitig den Rauch und warnen durch einen lauten pulsierenden Ton. Bei den tragbaren Feuerlöschern beschränkt sich der Einsatzbereich überlicherweise auf Brände im Anfangsstadium. Steht eine Wohnung erst einmal in Vollbrand, könne diese nur mehr von der Feuerwehr gelöscht werden. Damit es aber gar nicht so weit kommt,  ist es notwendig, den Entstehungsbrand möglichst frühzeitig zu bekämpfen. „Mit einem Handfeuerlöscher wird eine Brandentstehungssituation schnell wieder beherrschbar. Ein 6-kg-Pulverlöscher für die Brandklassen A, B und C kann zum Lebensretter werden oder im einfacheren Fall dazu beitragen, den Schaden zu minimieren.

Genau aus diesen Gründen möchte ich Ihnen ein paar Tipps geben:

  1. Sollten Sie einen Feuerlöscher besitzen, beachten Sie das Überprüfungsdatum und vergewissern Sie sich ob das Prüfzeichen vorhanden ist.
  2. Für den Haushalts Normalgebrauch reicht ein 6Kg  A,B,C Feuerlöscher
  3. Der richtige Umgang ist auf dem Feuerlöscher beschrieben, im Internet zu finden und wird Ihnen auch bei jeder Feuerwehr erklärt. Hier eine Kurzanleitung.: http://www.youtube.com/embed/y5R7RShvPuo

Und was tun wenn Sie noch keinen Feuerlöscher besitzen ?? Keine Sorge ein Feuerlöscher kostet nicht die Welt und die Erhaltung kostet Ihnen so gutwie nichts. Den man kann sich auch bei diversen Aktionen bei den Freiwilligen Feuerwehren gegen eine kleine Spende den Feuerlöscher überprüfen lassen. Hier ein Bsp. zu den Kosten.: http://www.brandschutz-technik.com/index.html.

Ich hoffe, ich habe Ihr Interesse für den privaten Brandschutz wecken können und darf Sie bald beim nächsten Brandschutzthema begrüßen.