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Seltsame Brachialgewalt von „Datenspezialisten“ heute in Ö3

Gut wir haben Sommerloch, außerdem Ö3 halt und – fein es gibt immer wieder selbsternannte „Computer“ und „Datenspezialisten“,

aber was man heute in Ö3 hören musste, war wohl wirklich nur für gute Nerven…

Mit dem Hammer gegen Datenträger – Den Datenträger mit dem Hammer zerstören oder mit dem Bohrer einmal durchbohren… Richtige Entsorgung – Was viele nicht wissen: Löschen und formatieren alleine reicht nicht aus. Was einem am Bildschirm angeboten wird, sieht zwar gut aus, ist aber nur Kosmetik. Die Daten bleiben auf der Festplatte erhalten, sagt der Datenspezialist der Polizei.Brachialgewalt

Hier der Originallink, für alle die das gerne lesen wollen…

Ö3-Story 29.07.2014 Was Internetkriminalist und „Datenspezialist“ Kurt Wallasch da von brachialen Datenzerstörungstipps von sich gibt, wirkt weniger nach der Aussage von einem Spezialisten als von der unbedarften Herangehensweise mit dem Brecheisen

Wahr ist vielmehr:

Natürlich kann man Daten lt. Datenschutzgesetz und sicher von der Festplatte löschen. Diese Programme gab es schon z.B. unter M.S.DOS in den 80er Jahren.

Der Trick ist alt und funktioniert so, dass Daten mit einem bestimmten Muster zuerst überschrieben und dann gelöscht werden… versucht man dann die Daten wiederherzustellen kommt man nur auf den überschriebenen Wert.

Das ist gratis möglich Wipefile/Wipedisk gibt es in den verschiedensten Versionen und das gab es (wie gesagt) schon in den 80er Jahren mit den bekannten Norton Utilitys

Wer das nicht möchte, übergibt den Elektroschrott einer zertifizierten Firma zur Entsorgung… also bitte ;-)