Artikel mit dem Stichwort ‘Video’

Projekt Mini-SPOT von Cog-VIS

Einen interessanten Artikel fand ich am 27.09.2014 in der Presse:

Bei Mini-SPOT handelt es sich um On-the-Spot -Ereigniserkennung mit Low-Cost-Minikameramodulen und Kommunikation über robuste Netzwerke der Gebäudeautomation“.

Einfacher ausgedrückt: um ein automatisiertes Beobachtungs-und Alarmierungssystem mit Minikameras. Die Devise lautet: Sicherheit für Notfälle statt ausspionieren.

so berichtet die Presse.

mini-spot

Klingt gut und nette Idee, wenn es auch funktioniert, bei Kameras mit Cog-VIS Analyse beim Kunden in Perimeterbereich im echten Praxiseinsatz in der Leitstelle hatten wir sehr viele Fehlauslösungen, ob ein (wie im Artikel erwähnter) Micro-PC die Rechenleistung für tiefgehende Analysen hat bleibt abzuwarten, vielleicht meldet sich jemand auf meinen Beitrag, der das System im echten (nicht Labor) sondern harten Realbetrieb hat…

 

Das wird ein heißer Videosommer

Alarmanlage mit Videoverifizierung? Videoüberwachung von Objekten? Dauerbeobachtung über Video von Tankstellen? Videobeobachtung bei denen „privacy“ ein heikles Thema (Datenschutz) ist dennoch durchführen?

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Präsentation KiwiSecurity Video Control Center am 11.09.2013

For international vistors: Download the english presentations :

Asfour_Kiwis_Nine_Eleven, Harrer_Video Monitoring as a ServiceHolzer_Hands On – Lessons learned in video Monitoring, Jakob_7_24 Support at the KiwiVision Center Bern EN, Ullrich_Cisco – The Ideal Backbone for Professional Video Surveillance

Am 11.09.2013 lud die Firma Kiwi-Security zur Präsentation des neuen Videoleitstellensystems ein: „Revolutionizing the Video Control Center„.

Erfahren Sie mehr darüber, wie KiwiSecurity Video Control Center revolutioniert und alle Standards und Formate in einem einzigen System vereint.

so hieß es – sehr vollmundig – ;-) in der Einladung. Das wäre natürlich gut, denn Kunden wollen ihre bestehenden, älteren und oftmals noch analogen Videosysteme genauso berücksichtigt wissen wie die neuen aktuellen Standards.
kiwi-event-0911munichViele Interessierte aus der Branche kamen zu der Veranstaltung nach München in das Cisco HQ am Airport Business Center Am Söldnermoos nach Deutschland.

Hier findest Ihr die Liste der Redner, ebenso kannst Du die Vorträge im PDF-Format downloaden.

Asfour_Kiwis_Nine_Eleven

Harrer_Video Monitoring as a Service

Holzer_Hands On – Lessons learned in video monitoring

Jakob_7_24 Support at the KiwiVision Center Bern EN

Ullrich_Cisco – The Ideal Backbone for Professional Video Surveillance

Ebenso findet Ihr hier noch Folder und Prospekte, die am Event erhältlich waren:

KiwiVision VCC Folder – DE

KiwiSecurity_Broschuere_2012_DE

Auch international / englisch:

KiwiVision VCC Folder – EN

KiwiSecurity_Brochure_2012_EN

Ein Videoleitstellensystem, das viele Standards technisch gut integriert hat bietet Vertrieb und der Mannschaft im Monitoringcenter die Basis zur professionellen Erfüllung von unterschiedlichsten Kundenanforderungen. – Spannende Sache!

Fazit: In den 2 Monitoringcenters von Securitas Österreich wird diese Software im harten Echtbetrieb seit Sommer 2013 erstmals erfolgreich eingesetzt. Mit KiwiVision VCC haben wir eine moderne, zukunftssichere Lösung, die auf Windows 2008R2 Server und Windows 7/ Windows 8 Clients basiert. Für die Leitstelle bedeutet das hohe Performance durch Entwicklung über Hersteller-SDK und eine einheitliche Oberfläche für verschiedenste Systeme.

 

Song Contest in Malmö: Axis Netzwerk-Kameras sorgten für Sicherheit

Beim Song Contest in Schweden wurden Axis-Kameras für die Sicherung eingesetzt:

„Wir freuen uns und sind stolz darauf, dass sich die Malmö Arena bei der Überwachung dieser international bekannten und beliebten Veranstaltung für Axis Kameras entschieden hat“, erklärt Ray Mauritsson, CEO bei Axis Communications. „Während des Song Contests ist es essentiell, dass Gäste, Künstler und Organisatoren sicher und geschützt sind.“

Erfahrungen mit der „Abbildung“ von größeren Veranstaltungen zeigt Axis ja auch beim Donauinselfest in Österreich, dort wurden die Axis Netzwerkkameras mit NETAVIS verwendet.

Seit 1. Jänner 2013: SECURITAS Video Monitoring GmbH

Nur Spezialisierung gewährleistet die Qualität, die sich Kunden und Anlagenerrichter von uns erwarten. Darum hat sich Securitas auf die Erbringung von Sicherheitsdienstleistungen spezialisiert und vertraut auf die Errichter als Spezialisten bei der Errichtung von Alarm-, Brandmelde- und Videoüberwachungsanlagen.

Da sich in einer Alarmempfangsstelle die Bearbeitung und Verifizierung von Alarmen grundlegend von der Überwachung von Videoanlagen unterscheidet, haben wir bei Securitas diese Bereiche seit 1. Jänner 2013 organisatorisch getrennt. Die Aufschaltung von Brandmeldeanlagen, Alarmanlagen sowie Vidoeanlagen zur Alarmverifizierung erfolgt wie gewohnt im Securitas Alarmcenter in Wien, die Aufschaltung von Videoanlagen zur permanenten Überwachung erfolgt in unserer neuen Securitas Videozentrale in Roggendorf bei Melk.

Spezialisiertes Personal sowie die Implementierung eines neuen Videoleitstands in unserer Videozentrale in Roggendorf mit vollem Backup im Alarmcenter in Wien unterstreichen somit unsere Stellung als Innovations- und Qualitätsführer auf dem Sicherheitsmarkt.

Videoaufschaltung in der Notrufzentrale

In diesem Beitrag möchte ich mich mit dem Thema Video in der Notrufzentrale befassen. Grundsätzlich könnte man Alarm/Videoaufschaltungen in folgende Bereiche einteilen:

a) Videoanlagen, Dauerbeobachtung

Hier findet eine Art Dauerbeobachtung statt (so z.B) bei unbesetzten Tankstellen, bei denen der Gesetzgeber die Beobachtung des Tankvorganges vorschreibt. Diese Anlagen bestehen beim Kunden aus Kameras und einem digitalen Videorecorder. Natürlich kann man auch hier Bewegungserkennung (Motion detection) einsetzen, dennoch ist bei dieser Variante mit einem sehr hohen Aufkommen von zu beobachtenden Videos zu rechnen.

b) Videoanlagen mit Videoalarm

Auch diese Anlagen bestehen beim Kunden aus Kameras und einem digitalen Videorecorder vorort auf dem aufgezeichnet wird. Bei Bewegung in definierten Bildausschnittsbereichen von definierten Kameras wird ein Videoalarm an die Leitstelle geschickt und dort das Alarmbild (mitunter auch die sehr aussagekräftigen Voralrmvideos). Die Leitstelle kann meist auch in vorhandenen Aufnahmen navigieren, im Prinzip werden diese Daten aber vom digitalen Videorecorder (welcher aufzeichnet) des Kunden  angefordert/gesendet.

c) Videoanlagen kombiniert mit einer Einbruchmeldeanlage

Eine Einbruchmeldeanlage sendet einen Alarm, darufhin wird in der Leitstelle die Videoverbindung geöffnet und gesichtet.

d) Alarmanlage mit Video zur Alarmverifikation – eigentlich keine Videoaufschaltung

Hier steht die Alarmanlage in Vordergrund, zur Alarmverifizierung werden ein paar Bilder oder ein Kurzvideo gesendet. Diese Bilder / Videos dienen nicht zum wiedererkennen von Personen und auch nicht für die Weiterleitung zur Exekutive sondern rein als zusätzliche Information und zur Einschränkung von Fehlalarmen. Die Bilder/Videos sind meist nur S/W in sehr geringer Qualität, sind nicht durch eine Kamera sondern durch eine Art Webcam im Bewegungsmelder entstanden und werden oft mobil über GPRS übertragen (sind dann dementsprechend komprimiert und in geringer Auflösung). Beispiel Anlagen wären Frontel-Videofied, Jablotron / Oasis.

Link:

OVE-Richlinie R9 – Videoüberwachung

 

OVE R9 – Was sagt die Richtlinie bezüglich Videoüberwachung

Auf 71 Seiten wird in der  OVE-Richtlinie R9  „Alarmanlagen – CCTV-Überwachungsanlagen für Sicherungsanwendungen. Planung, Einbau, Betrieb und Instandhaltung“ das Thema Viodeoüberwachung behandlt und zu einem Preis von: € 45,- (in gedruckter Form) zur Verfügung gestellt.

Anschließend an die (bereits altbekannten) Richtlinie R2 (Einbruch- und Überfallmeldeanlagen — Planung, Einbau, Betrieb und Instandhaltung) schließt die R9 die Lücke zum Thema Videoüberwachung.

In der Anlagenplanung wird auf Überwachungsbereich, Montage, Auswahl von Kameras und Objektiven und Objektgrößen am Überwachungsbildschirm eingegangen.  Die Auswahl des Bildübertragungssystems und die Anforderungen an die Steuerzentrale / Videomanagement und das dortige Video-IT Systems wird erläutert.

-> Warum im Punkt 1.3 das Thema VPN im LAN und nicht im WAN angesiedelt ist, ist mir nicht klar…

Fein und praktisch ist die Tabelle mit einer Liste von Risikoszenarien, welche danach genauer erklärt werden. Von der Fluchtwegkamera bis zu Perimetersystemen ist hier alles abgedeckt. Im Anhang B findet man Tabellen von verschiedensten Schutzobjekten,  Anhang C behandelt Risiko und Gefahrenanalyse. Auch Checklisten, Installations-Attest, Protokollbuch und Wartung wird behandelt. Technische Informationen über Objektiv, Brennweite und Blende runden das ganze ab.

Bei den Testbildern fühlt man sich an den ORF der 70er Jahre zurückversetzt, als es noch Testbild und kein 24h Programm gab ;-)

Fazit: Jeder Errichter, der Videosysteme verbaut, sollte die R9 gelesen, durchgearbeitet oder zumindestens durchgeblättert haben. Bahnbrechend Neues ist für den langjährig tätigen erfahrenen Professionisten nicht zu finden, trotzdem tut es gut wieder daran erinnert zu werden, Regelwerke (die mit der R2 und der R9 ja vorhanden sind) einzuhalten um die Qualität dadurch zu steigern. Ebenso ist es gut ein Regelwerk zur Verfügung zu haben, anhand dem man ein System planen und ein errichtetes System objektiv bewerten kann.

Was ist im SECURITAS BLOG noch alles zum Thema VSÖ zu finden?