10 Tipps gegen Einbruch in der Dämmerung

10 Tipps gegen Einbruch in der Dämmerung

So machen Sie Einbrechern das Leben schwer

Zu dieser Jahreszeit, wo es früh dunkel wird, kommt es vermehrt zu Einbrüchen in der Dämmerung. Ein Einbruch bedeutet nicht nur einen materiellen Schaden, sondern geht auch mit einem Schockerlebnis für die Betroffenen einher. Wildfremde Leute waren im eigenen Zuhause, die Privatsphäre wurde verletzt und viele haben das Gefühl, in den eigenen vier Wänden nicht mehr sicher zu sein.

Um dem entgegenzuwirken, kann man viel unternehmen – man ist Einbrechern nicht ausgeliefert!
Zuallererst lohnt es sich, das eigene Bild von Sicherheit zu hinterfragen. Viele Leute denken, Einbrecher kämen grundsätzlich nachts, in der eigenen Wohnung sei ohnehin nichts zu holen oder Einbrecher würden es in jedem Fall schaffen, in die Wohnung einzudringen, wenn sie nur wollten.

Richtig ist allerdings, dass die Einbrecher in den Herbst- und Wintermonaten am Nachmittag und frühen Abend zwischen 16 und 21 Uhr kommen – also dann, wenn die Bewohner in der Arbeit, der Schule oder beim Einkaufen sind –, dass ihnen schnell verwertbare Gegenstände genügen und dass oft schon einfache Maßnahmen einen Einbruch erschweren oder unmöglich machen.

 

Die 10 besten und wichtigsten Tipps gegen Einbrecher:

Erstens, geben Sie Ihre Abwesenheit nicht preis! Bitten Sie Nachbarn oder Freunde, während Ihres Urlaubs den Briefkasten zu entleeren und Werbematerial von der Tür zu entfernen. Auch auf sozialen Netzwerken oder am Anrufbeantworter sollten Sie nicht hinausposaunen, wann genau Sie nicht zuhause sind. Die Täter spionieren geeignete Objekte nicht selten über Internet oder Telefon aus.

Zweitens, Haustüre immer abschließen. Überzeugen Sie sich bei Verlassen der Wohnung eventuell sogar doppelt, ob Sie auch zugesperrt haben!

Drittens, schließen Sie Fenster und Terrassentüren. Lassen Sie sie nicht gekippt – das macht es Einbrechern leicht.

Viertens, verstecken Sie Wohnungsschlüssel nicht in der Nähe! Einbrecher kennen alle Verstecke wie Blumentopf oder Fußmatte! In einem Bankschließfach oder in den Händen einer Vertrauensperson ist der Schlüssel viel besser aufgehoben.

Fünftens, informieren Sie Ihre Nachbarn und bitten Sie sie, Augen und Ohren offen zu halten. Im Schatten der Anonymität finden Einbrecher ihren Spielraum. Aufmerksame Nachbarn würden vielen Gaunern das Handwerk legen.

Sechstens, erstellen Sie eine Liste mit Ihren Wertgegenständen und fotografieren Sie sie. Das ist eine wichtige Grundlage für die Arbeit mit der Polizei oder Versicherungen. Heben Sie die Liste allerdings nie zuhause auf! Hinterlegen Sie dieses Inventar in einem Banktresor oder übergeben Sie es einer Vertrauensperson.

Siebtens, verwenden Sie in den Abendstunden Zeitschaltuhren, um das Licht so an- und abzuschalten, dass der Eindruck entsteht, jemand sei zuhause.

Achtens, lassen Sie nur hochwertige Schlösser und Schließzylinder einbauen.

Neuntens, eine Alarmanlage mit Alarmcenter-Aufschaltung ist die beste Verteidigung, wenn es die Täter schaffen, in Ihre Wohnung einzudringen. Die Einbrecher werden in die Flucht geschlagen und es kann schnell reagiert werden. (Näheres dazu in einem der nächsten Blogbeiträge)

Zehntens, die Maßnahmen sollen ein Netz bilden, das einen Einbruch erschwert, verhindert oder den Täter einer schnellen Erfassung zuführt. Das richtige Verhalten ist ebenso wichtig wie die automatische Sicherheitstechnik, beide Bereiche ergänzen sich.

Ein Wohnhaus bietet einem Einbrecher oft mehrere Möglichkeiten einzudringen. Die besten Tipps zum Einbruchschutz für Ihr Haus präsentieren wir in unserem nächsten Blogbeitrag. Bleiben Sie dran!