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SDC – Jablo Simkarte in neuer JA100 kippt direkte Kommunikation zu Securitas Alarmcenter

Sehr geehrter Errichterpartner,

seit ein paar Tagen haben wir haben bemerkt, dass derzeit von den 3 Jablotron-Großhändler in Österreich Jablotron-Anlagen (JA100) verkauft werden, bzw. Jablotron-Simkarten im Umlauf sind (neuer Version JA100 mit modifizierter Firmware uns Jablotron-SIM Karte) bei denen es nicht mehr möglich ist, zu unserer Leitstelle zu verbinden.

Das offizielle Statement von Jablotron dazu:

Jablotron Security Data Connector („Jablotron SIMcard“) can be used just in Jablotron CLOUD. Plus this SIM can be used just in JA 100 hundered systems with certain firmware. Reason is simple, it is closed VPN. SIM are allowed to communicate just to CLOUD. Reason for you would be to get Austrian Securitas connected to CLOUD. Then you can get communication from customers with SDC.

Die SIM-Karte ist also eine voreingestellte SIM-Karte, die nur mehr mit der Jablo-Cloud (über VPN) spricht… sie kann also nicht gleichzeitig mit unseren Jablotron Empfängern kommunizieren (So wie es bisher war).

Da wir darüber keine Informationen hatten trifft uns das unvorbereitet.

Ich habe eben mit Herrn Robin Mühle von Jablotron telefoniert, wir versuchen eine diesbezügliche Lösung zu entwickeln. Es geht da weniger um eine technische Lösung, als eine organisatorische Lösung, da uns Jablotron derzeit nur eine entfernte Alarmempfangsaufschaltung in der Cloud anbieten kann.

Securitas.AT verwendet aber ausschließlich Empfangszentralen im eigenen (EN50518-1, EN50518-2, EN50518-3 zertifizierten)  Alarmcenter oder Empfängeraufschaltungen in der ECC (Securitas Europa-Cloud) meist für länderübergreifende europaweite Konzernkunden.

Nur so können wir 100%tige Verfügbarkeit garantieren. Die Jablotron-Cloud Empfänger sind außerhalb des Securitas-Bereiches in irgendeinem Rechenzentzrum (Jablotron macht das nicht mehr selbst), es kann nur 99% Verfügbarkeit (lt. Jablotron) garantiert werden, dies bedeutet 3 1/2 Tage pro Jahr darf die Verbindung maximal offline sein. Dass wir dafür nicht haften können/wollen ist wohl klar. Ebenso können wir für die Kundendaten auf fremden Servern im Sinne der EU-Datenschutzgrundverordnung und dem neuen österreichischen Datenschutzgesetz nicht die Verantwortung übernehmen.

Ich hoffe von Herrn Mühle noch in dieser Woche einen Vorschlag zu bekommen.

!!! Mit einer handelsüblichen SIM-Karte funktioniert die Aufschaltung wie gewohnt weiterhin !!!

Mit freundlichen Grüßen
Manfred Holzer

Technische Leitung Alarmcenter Österreich –
Technical manager monitoring center Securitas Austria

Errichter Betreuung / Sicherheitsberater

SECURITAS Sicherheitsdienstleistungen GmbH

FN: FN 148202w, Handelsgericht Wien
Sitz: Franzosengraben 8, 1030 Wien

Tel.: +43 (0)1 211 96-201
Fax.: +43 (0)1 211 96-93201
Mobil: +43 (0676) 87 133 201
E-Mail: manfred.holzer@securitas.at
Internet: www.securitas.at
Blog: www.securitas-blog.at

 

Smarte Schlösser nach Firmwareupdate unbenutzbar…

IOT und smart muss alles sein, dennoch ist auch hier Vorsicht geboten, wie der Standard berichtet:

Ein fehlerhaftes Firmware-Update von Smartlock Hersteller Lockstate sorgt für verschlossene Türen Hunderte Nutzer standen vergangene Woche vor verschlossenen Türen – denn ein Firmware-Update der Firma Lockstate sorgte für einen Defekt bei rund fünfhundert smarten Schlössern

mehr…

Österreichischen Anpassungsgesetz zur EU Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)

So, das österreichische Anpassungsgesetz betreffend Datenschutz welches gemeinsam mit der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ab 25.05.2018 wirksam sein wird ist auch durch ( 27.06.2017 ) und somit in Kombination mit der DSGVO zu sehen…

Abschnitt 3 – Bildverarbeitung „Zulässigkeit der Bildaufnahme“ ist ein recht interessanter Bereich für die Sicherheitsbranche betreffend Videoüberwachung.

Hier finden Sie den Download-PDF von Paramant.gv.AT

Auch für Gemeinden wird das Datenschutzthema interessant: Link-Kommunalnet-Dr. Huber-14072017

 

VDS3473 – Ein Leitfaden – Cyber Security für kleine und mittlere Unternehmen

Im aktuellen s+s report (Vds-Magazin Schadenverhütung + Sicherheitstechnik / Juni 2017 ) wird die Richtlinie VDS 3473 behandelt:

Mit den Richtlinien VDS 3473 „Cyber Security für kleine und mittlere Unternhmen (KMU)“ hat VDS Schadensverhütung im Juli 2015 einen generischen Ansatz für die Etablierung und Aufrechterhaltung von Informationssicherheit veröffentlicht, der sich seitdem wachsender Beliebtheit erfreut und auch brachenübergreifend Anwedung findet. Hier kommen Sie zum Gratisdownload.

MobileC@m, der schnelle und smarte Überwachungsturm

Oft braucht man die Perimeterüberwachung, schnell, gleich und trotzdem eine robuste, verlässliche Lösung ohne Fehlauslösungen:

Hier ein paar Bilder von der Securitas-MobileC@m mit intelligenter Videoanalyse, 24 Stunden verbunden mit dem Securitas Alarmcenter für den Kunden schnell, spontan  und unkompliziert einsetzbar, natürlich von Securitas vorort aufgestellt auf Mietbasis

Schnell und unkompliziert von Securitas aufgestellt und ausgerichtet.

Kameraübersicht aus der Höhe mit intelligenter Videoanalyse

Guter Überblick, auch auf der Baustelle

Bewährt im harten Industrieeinsatz

 

Hier erfahren Sie noch mehr zu Securitas-RVS (Remote Video Solutions).

 

Video zur Alarmverifzierung oder längerer Beobachtung

Videoaufschaltungen entweder „stand alone“ oder in Kombination mit Alarmaufschaltungen (zur Alarmverifizierung) sind heute beliebt und vom Kunden gewünscht. Oft kommen Alarmanlagen im Bewegungsmelder schon mit einer Kamera daher, die kurze Sequenzen oder Einzelbilder aufnimmt…

Viele Videostandards am Markt

Da es unzählige Videostandards gibt, braucht man hier für die Aufschaltung in der Leitstelle einen Partner, der viele Standards unterstützt und eine seriöse Dienstleistung mit guten Abarbeitungsprozessen bietet.

Rufen Sie mich an (01/211 96 201 oder schreiben Sie mir ein Mail an manfred.holzer@securitas.at) und fragen Sie nach, welchen der vielen Videostandards (Heitel, Netavis, Dallmeier, Hikvision, Seetec… usw. ) Sie bei uns aufschalten können. Wir finden sicher eine Möglichkeit notfalls über RTSP.

Manfred Holzer – Technischer Leiter Alarmcenter Securitas

Paradox-Anlagen über TCP/IP aufschalten

paradox_1Ab jetzt können im Securitas Alarmcenter Paradox Alarmanlagen nicht nur über PSTN sondern auch über TCP/IP aufgeschalten werden. Um Meldungen über IP/GPRS zu senden benötigen Sie die KommunikationsmoduleI P100, PCS100, PCS200 oder PCS300.

paradox_2

So funktioniert der Weg von der Alarmanlage in die Leitstelle

Da wir ja wegen der NGN-Problematik ohnehin von PSTN auf TCP/IP umsteigen wollen (Siehe TCP/IP in der Alarmübertragung ) ist das fein, dass wir dies jetzt auch für Paradox-Anlagen bieten  können…

Hier geht’s weiter zu meinen weiteren Blogeinträgen bezüglich Sicherheitstechnik ;-)

TCP/IP in der Alarmübertragung

In diesem Blog möchte ich auf die Übertragung von Alarmmeldungen über das Internet (TCP/IP-Protokoll) eingehen.

Das Ursprungsdatum dieses Blogs war 30.August 2012, da es der meistgelesenste Blogbeitrag im Securitas Blog ist, halte ich ihn weiter aktuell (Besonders mit aktuellen Web-Links unten in BLOG).

Wie fand die Übertragung bisher statt?

Bisher waren die meisten Anlagen über die Telefonleitung (PSTN Analogleitung oder ISDN) mit der hilfeleistenden Stelle (z.B. Securitas Notrufzentrale) verbunden. Ebenso wurde der mobile GSM-Weg beschritten, wenn keine Telefonleitung zur Verfügung stand. Der moderne Weg geht über das Internet egal ob Internet über Kabel, ADSL-Telefonleitung oder mobil über GPRS.

Daher mein Tipp:

Wenn Sie überlegen eine neue Alarmanlage für Ihre Privatwohnung, Ihr Haus, Ihren Betrieb oder Ihre Filialen anzuschaffen sollten Sie unbedingt eine Anlage mit TCP/IP Verbindung zur Notrufzentrale wählen. Egal ob über Kabel (Kupfer, ADSL, Glasfaser) oder über kabellosen Weg (GPRS). Verschlüsselung nach AES durch das freie Internet, VPN-Tunnel oder MPLS, alles ist möglich.

Die Vorteile der TCP/IP Übertragung:

  • Sofortige Alarmierung innerhalb von Sekunden

Mehr

Alarm in der Dämmerung

So reagiert SECURITAS im Ernstfall

Lassen Sie uns ein Gedankenexperiment wagen! Stellen wir uns den Ernstfall vor: es ist November, Sie sind gerade in der Arbeit, heute dauert es etwas länger, weil Sie noch einen spontanen Auftrag bekommen haben, der sich nicht verschieben lässt. Als Sie das Nötige, was zu erledigen ist, angehen, ist es 16:10 Uhr. Die Dämmerung beginnt – recht schnell wird es dunkel.

Zu dem Zeitpunkt haben zwei Einbrecher schon alles vorbereitet, um in Ihrer Straße zu holen, was die Gelegenheit zulässt. Sie haben sich vorbereitet und Ihre Nachbarschaft gewissenhaft studiert. Sie wissen, wann die meisten Bewohner nach Hause kommen und sind an die Dunkelheit bestens angepasst. Sie sind schwarz gekleidet, damit man sie leicht übersieht.

Mit Sturmhauben, Schreckschusswaffen, Hebelwerkzeugen, Dietrichen, Akkuschrauber, Flex und Walkie-Talkies sind sie für eine schnelle Operation bestens ausgerüstet. Sie brauchen nicht lange, um die Einstiegsstelle ihrer Wahl aufzubrechen und schaffen es innerhalb von wenigen Minuten in Ihr Haus.

Alarm!

Die Sicherheitstechnik springt auf die Eindringlinge an und der Alarm wird ausgelöst. Die Einbrecher sind nicht überrascht – mit Alarm haben sie gerechnet –, aber die laute Sirene ist ihnen unangenehm und sie haben enormen Zeitdruck.

Denn mit dem Anspringen der Alarmanlage beginnt eine perfekt eingespielte Reaktion seitens der rund um die Uhr besetzten SECURITAS Zentrale. Zu allererst wird überprüft, ob es sich nicht um einen Fehlalarm handelt. Denn – ob Ernstfall oder nicht – wenn die Polizei ausrücken muss, ist die sogenannte Blaulichtsteuer in Höhe von 131 € bis 218 € zu bezahlen. Fehlalarme sind nicht ungewöhnlich – tatsächlich sind 90 % der ausgelösten Alarme kein Ernstfall. Securitas ruft also die vereinbarte Nummer an, um sicherzugehen. Sie heben ab und bestätigen der Zentrale, dass eigentlich niemand zuhause sein sollte und sagen, dass Sie leider nicht vor 18:30 Uhr zuhause sein können. Da es keine Beweise für einen Fehlalarm gibt, werden sofort die notwendigen Maßnahmen ergriffen.

Die Einbrecher sind noch damit beschäftigt, Ihr Schlafzimmer oder andere typische Orte nach Schmuck, Sparbüchern oder anderen kleinen Wertgegenständen zu durchsuchen. Durch den Alarm sind sie in höchster Eile – hätten die Gauner mehr Zeit, würden sie auch versuchen, größere Gegenstände wie Gemälde oder Flachbildfernseher zu entwenden. Gottseidank haben Sie die wichtigsten Wertgegenstände in einem Safe verstaut – die Einbrecher sind also darauf angewiesen, sich auf leichtere Technik-Geräte zu konzentrieren und einen schnellen Abgang zu machen.

SECURITAS vor Ort

Von der SECURITAS-Zentrale wird gerade die Polizei verständigt bzw. beginnt ein Einsatz der SECURITAS-Alarmstreife. Securitas-Mitarbeiter sind innerhalb weniger Minuten bei Ihrem Haus. Sie können schnellstens hinein, da sie von Ihnen einen Schlüssel haben – und das ohne dabei ein Fenster oder eine Tür beschädigen zu müssen.

Die Einbrecher hatten wesentlich weniger Zeit zu handeln, mussten also schleunigst und mit sehr geringer Beute fliehen. Die SECURITAS Alarmstreife findet ein kaputtes Fenster vor. Sie bleiben vor Ort, um Ihr Haus bis zu Ihrem Eintreffen zu sichern.

Gegen fiese Tricks gewappnet

Einen besonderen Fall stellt folgendes Szenario dar: In Oberöstereich haben Einbrecher bei einer Ihrer Operationen die Stromversorgung und damit auch die Alarmanlage lahmgelegt und hatten dann alle Zeit der Welt, um das Objekt in Ruhe auszuräumen. Das kann mit einer Alarmaufschaltung nicht passieren – denn die Funktionstüchtigkeit der Sicherheitstechnik wird von der Zentrale in regelmäßigen, kurzen Intervallen überprüft. Sollte etwas nicht stimmen, wird sofort reagiert.

Einbrecher im eigenen Haus?

Mit diesen 10 Tipps schützen Sie Ihr Eigenheim

Die Zeit der Dämmerungseinbrüche ist da. Gerade Häuser mit Grundstücken, die schwer einsehbar sind, sind für Einbrecher ein gefundenes Fressen – allerdings nur dann, wenn man nicht richtig vorgesorgt hat. Mit vorbeugenden Maßnahmen kann man sein Eigenheim nämlich effektiv schützen.

Einbrecher wollen schnell, mit wenig Aufwand und geringem Entdeckungsrisiko ins Objekt gelangen. Je schwerer ihnen also ein Einbruch gemacht wird und je mehr sie fürchten müssen, entdeckt zu werden, desto eher wird der Einbruchversuch scheitern. Wie man sich verhält und welche Vorkehrungen man trifft, ist ebenso wichtig wie technische Einbruchsicherungen am Haus.

In den letzten beiden Blogbeiträgen zum Thema Dämmerungseinbrüche haben wir einerseits die Fakten (Beitrag ansehen) erläutert und andererseits allgemeine Tipps für den Einbruchschutz (Beitrag ansehen) gegeben – das sollten Sie auch unbedingt gelesen haben!

Hier stellen wir Ihnen die besten 10 Tipps vor, die man speziell bei einem eigenen Haus beachten sollte.

Die 10 besten und wichtigsten Tipps gegen Einbrecher im Haus:

  • Erstens, lassen Sie hochwertige Schlösser und Schließzylinder einbauen, Sicherungen fachgerecht montieren und nutzen Sie diese.
  • Zweitens, vergessen Sie nicht, Fenster, Terrassentüre und Balkontüre zu schließen – vergewissern Sie sich beim Weggehen eventuell noch ein zweites Mal, dass alles versperrt ist.
  • Drittens, der Zugang in Häuser erfolgt oft über Fenster und Terrassentüren. Einbruchshemmende Fenster und Türen bzw. Rollbalken oder Scherengitter, Fensterstangenschlösser und Bändersicherungen etc. sind eine geeignete Sicherung.
  • Viertens, räumen Sie weg, was Einbrechern nützen könnte (Leitern, Kisten, Gartenmöbel oder Sitzbänke usw.). Sichern Sie auch Ihre Kellerschächte ausreichend.
  • Fünftens, Vermeiden Sie unübersichtliche Bepflanzung direkt am Haus.
  • Sechstens, Außensteckdosen sollten von innen abschaltbar sein, um Einbrechern nicht die Möglichkeit zur Stromabnahme zu geben, z.B. für eine Bohrmaschine.
  • Siebtens, Einbrecher meiden das Licht! Lassen Sie deshalb eine möglichst lückenlose Außenbeleuchtung mit Bewegungsmeldern installieren, auch bei den Kellerabgängen und verwenden Sie Zeitschaltuhren für die Innenlichtsteuerung in den Abendstunden.
  • Achtens, gute Sicherheitstechnik und Alarmanlagen wirken abschreckend: Diese signalisieren den Einbrechern mehr Zeit und ein erhöhtes Risiko entdeckt zu werden. Statten Sie Gartentüren mit Gegensprechanlage (am besten inklusive Videokamera) aus.
  • Neuntens, seien Sie einander in der Nachbarschaft mit erhöhter Aufmerksamkeit behilflich. Wenn Sie etwas Verdächtiges wahrnehmen oder eine Sirene ausgelöst wird, wählen Sie den Polizei- oder Euronotruf. Wenn ihre Nachbarn das für Sie tun, nützt das auch Ihrem Eigentum.
  • Zehntens, Mieten Sie bei längerer Abwesenheit Bankschließfächer. Bewahren Sie Sparbuch und Losungswort unbedingt getrennt auf.

 

Mit diesen Tipps sind Sie am besten Weg Einbrechern ihren nächtlichen „Raubzug“ zu vergällen.

Im nächsten Beitrag zeigen wir Ihnen, was passiert, wenn die Alarmanlage losgeht und Einbrecher in flagranti der Zentrale gemeldet werden. Bleiben Sie dran!

10 Tipps gegen Einbruch in der Dämmerung

So machen Sie Einbrechern das Leben schwer

Zu dieser Jahreszeit, wo es früh dunkel wird, kommt es vermehrt zu Einbrüchen in der Dämmerung. Ein Einbruch bedeutet nicht nur einen materiellen Schaden, sondern geht auch mit einem Schockerlebnis für die Betroffenen einher. Wildfremde Leute waren im eigenen Zuhause, die Privatsphäre wurde verletzt und viele haben das Gefühl, in den eigenen vier Wänden nicht mehr sicher zu sein.

Um dem entgegenzuwirken, kann man viel unternehmen – man ist Einbrechern nicht ausgeliefert!
Zuallererst lohnt es sich, das eigene Bild von Sicherheit zu hinterfragen. Viele Leute denken, Einbrecher kämen grundsätzlich nachts, in der eigenen Wohnung sei ohnehin nichts zu holen oder Einbrecher würden es in jedem Fall schaffen, in die Wohnung einzudringen, wenn sie nur wollten.

Richtig ist allerdings, dass die Einbrecher in den Herbst- und Wintermonaten am Nachmittag und frühen Abend zwischen 16 und 21 Uhr kommen – also dann, wenn die Bewohner in der Arbeit, der Schule oder beim Einkaufen sind –, dass ihnen schnell verwertbare Gegenstände genügen und dass oft schon einfache Maßnahmen einen Einbruch erschweren oder unmöglich machen.

 

Die 10 besten und wichtigsten Tipps gegen Einbrecher:

Erstens, geben Sie Ihre Abwesenheit nicht preis! Bitten Sie Nachbarn oder Freunde, während Ihres Urlaubs den Briefkasten zu entleeren und Werbematerial von der Tür zu entfernen. Auch auf sozialen Netzwerken oder am Anrufbeantworter sollten Sie nicht hinausposaunen, wann genau Sie nicht zuhause sind. Die Täter spionieren geeignete Objekte nicht selten über Internet oder Telefon aus.

Zweitens, Haustüre immer abschließen. Überzeugen Sie sich bei Verlassen der Wohnung eventuell sogar doppelt, ob Sie auch zugesperrt haben!

Drittens, schließen Sie Fenster und Terrassentüren. Lassen Sie sie nicht gekippt – das macht es Einbrechern leicht.

Viertens, verstecken Sie Wohnungsschlüssel nicht in der Nähe! Einbrecher kennen alle Verstecke wie Blumentopf oder Fußmatte! In einem Bankschließfach oder in den Händen einer Vertrauensperson ist der Schlüssel viel besser aufgehoben.

Fünftens, informieren Sie Ihre Nachbarn und bitten Sie sie, Augen und Ohren offen zu halten. Im Schatten der Anonymität finden Einbrecher ihren Spielraum. Aufmerksame Nachbarn würden vielen Gaunern das Handwerk legen.

Sechstens, erstellen Sie eine Liste mit Ihren Wertgegenständen und fotografieren Sie sie. Das ist eine wichtige Grundlage für die Arbeit mit der Polizei oder Versicherungen. Heben Sie die Liste allerdings nie zuhause auf! Hinterlegen Sie dieses Inventar in einem Banktresor oder übergeben Sie es einer Vertrauensperson.

Siebtens, verwenden Sie in den Abendstunden Zeitschaltuhren, um das Licht so an- und abzuschalten, dass der Eindruck entsteht, jemand sei zuhause.

Achtens, lassen Sie nur hochwertige Schlösser und Schließzylinder einbauen.

Neuntens, eine Alarmanlage mit Alarmcenter-Aufschaltung ist die beste Verteidigung, wenn es die Täter schaffen, in Ihre Wohnung einzudringen. Die Einbrecher werden in die Flucht geschlagen und es kann schnell reagiert werden. (Näheres dazu in einem der nächsten Blogbeiträge)

Zehntens, die Maßnahmen sollen ein Netz bilden, das einen Einbruch erschwert, verhindert oder den Täter einer schnellen Erfassung zuführt. Das richtige Verhalten ist ebenso wichtig wie die automatische Sicherheitstechnik, beide Bereiche ergänzen sich.

Ein Wohnhaus bietet einem Einbrecher oft mehrere Möglichkeiten einzudringen. Die besten Tipps zum Einbruchschutz für Ihr Haus präsentieren wir in unserem nächsten Blogbeitrag. Bleiben Sie dran!