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01.01.2018 Einstellung CSD-Dienst A1 und T-Mobile…? Alle Jahre wieder

Und alle Jahre wieder gibt es auch beim Jahreswechsel von 2018 auf 2019 neue Raterei, welche Provider jetzt entgültig den CSD Dienst abdrehen… Links zu meinem BLOG über CSD-Abschaltung aus dem letzten Jahr…

Welche Alarmanlagen wird das betreffen? Nun, alle die ein TCP/IP – Protokoll nicht über GPRS an eine IP-Adresse sondern über eine normale GSM-Telefonnummer an eine mobile Nummer in der Leitstelle übertragen.

Hier der Ausschnitt aus einem Handbuch einer Telenot Alarmanlage, die den CSD -Dienst nutzt…

Sobald dann der zwischengeschaltete CSD-Dienst des Providers fehlt, ist es vorbei mit der Übertragung.

Was kann man den Betroffenen raten? Das was ich schon seit 2012 jedem Kunden rate, stell endlich auf TCP/IP um. Dabei ist es egal, ob über Kabelverbindung oder mobil über GPRS.


T-Mobile scheint (lt eigener Auskunft im web) noch bis 01.01.2020 abzuwarten…

 


Bei Telekom A1 scheint es noch zu laufen, nur gibt es seit 01.01.2018 keine Garantie mehr dafür:


 

Ab sofort schalten wir keine AWAGs mehr auf

Das automatische Wähl und Ansagegerät (AWAG) ist in die Jahre gekommen…  Was in den 70er Jahren vor der Jahrtausendwende hoch aktuell war, ist in einer moderen Leitstelle nicht mehr administrierbar, ebenso ist die automatische Dokumentation und tägliche automatische Prüfung mit dieser veralteten Technologie nicht möglich.

Wir haben uns deshalb entschieden keine neuen AWAGs in der Leitstelle mehr aufzuschalten. Bestehende AWAG-Aufschaltungen bleiben natürlich auch weiterhin erhalten. Hier noch einmal unsere Gründe zusammengefasst:

  • keine Routineüberwachung (Überprufung der Funktionalität Ihrer Alarmanlage) möglich
  • keine Überwachung von technischen Meldungen (Stromausfall, Batteriefehler, ….)
  • sollte der Text unverständlich (zu leise, rauschen, ..) sein, kann der Alarm keinem Kunden zugeordnet werden
  • generell veraltete Technologie

Bitte fragen Sie Ihren Anlagenerrichter nach aktuellen Kommunikationswegen (TCP/IP – kabelgebunden oder über GPRS) Ihrer Alarmanlage zur Leitstelle.

 

Handbuch: Ademco 612 Telephone Dialer
Besonders interessant das Magnetband ;-)

Einstellung CSD Dienst von Telekom A1 01.01.2018 – was ist dran?

Schon im Sommer dieses Jahres haben Telekom A1 Kunden, die in ihren Alarmanlagen GSM-Karten haben, die den CSD-Dienst für die Kommunikation mit der Leitstelle verwenden, Informationsbriefe von A1 erhalten. In denen war die Rede von der Einstellung des CSD-Dienstes mit Ende 2017. Später war die Rede davon, dass nur das Service zum Dienst eingestellt wird… Ebenso war auch die Rede vom Jahr 2019… T-Mobile lässt den Dienst vielleicht noch bis 2020 weiterlaufenwas ist an dem allen dran?

Textauszug, Information Telekom A1 zu CSD

Circuit Switched Data ist ein leitungsvermittelter Datendienst beim Mobilfunk. Er ist vergleichbar mit einem normalen üblichen Telefongespräch. In der Praxis läuft er nur mit 9,6 kbit/s da der Rest für Fehlerkorrektur bei der Übertragung verwendet wird. Das ist bei den geringen Datenmengen, die Alarmsysteme übertragen natürlich egal, deshalb wurde diese Technologie recht gerne bei Wählgeräten von Alarmanlagen eingesetzt.

Da sich die Technologie (beim Provider, z.B. Telekom A1) zu breitbandigem paketvermittelten Datendiensten hin bewegt wird dieser „schwache“ Übertragungsweg eingestellt. Jetzt hat Telekom A1 zurückgerudert, offenbar wird mit Ende 2019 alles eingestellt, mit Ende 2017 „nur“ das Service zum Dienst.

Salopp gesprochen würde das heißen: Wenn’s geht, dann fein, wenn nicht hat man weder ein Recht darauf noch ein Recht auf Service/Problembehebung. Irgendwann wurde zwar von „Live Extension Paketen“ für CSD gesprochen, man findet das Produkt aber nicht und auch die Preislage ist unklar.

Wie reagieren wir als Leitstelle darauf? Leider wissen wir nicht, wer unserer Kunden über GSM/CSD aufgeschalten ist, also den CSD-Dienst mit einer A1 Karte nutzt. Wir können auch der Telekom keine Kundenliste aller analogen Aufschaltungen übermitteln, ebenso würden wir keine Antwort erhalten (Datenschutz). Der Kunde selbst, kann bei Telekom A1 nachfragen, ob er CSD Dienste verwendet. Auf der A1-Rechnung steht es mittlerweile nicht mehr drauf.

Was ist ab 1.1.2018 zu erwarten? Wohl kein „big bag“ und „nichts geht mehr“ sondern ein „Abbröckeln“ der Funktionsfähigkeit bis 2019, da die Telekom Schritt für Schritt einstellt (bzw. sogar einstellen muß da für die 28 Jahre alte Technologie auch keine Ersatzteile mehr produziert werden / beschaffbar sind und man bei ersatzteilen von „Lagerbeständen“ leben muss.

Was ist zu tun: Das Gleiche wie bei der NGN-Problematik. Weg von GSM und hin zu TCP/IP Protokollen über GPRS. Das ist nicht überraschend, das wissen wir seit 2013, dass man nur mehr den TCP/IP-Weg als Übertragung zur Leitstelle nutzen sollte.

 

 

Video zur Alarmverifzierung oder längerer Beobachtung

Videoaufschaltungen entweder „stand alone“ oder in Kombination mit Alarmaufschaltungen (zur Alarmverifizierung) sind heute beliebt und vom Kunden gewünscht. Oft kommen Alarmanlagen im Bewegungsmelder schon mit einer Kamera daher, die kurze Sequenzen oder Einzelbilder aufnimmt…

Viele Videostandards am Markt

Da es unzählige Videostandards gibt, braucht man hier für die Aufschaltung in der Leitstelle einen Partner, der viele Standards unterstützt und eine seriöse Dienstleistung mit guten Abarbeitungsprozessen bietet.

Rufen Sie mich an (01/211 96 201 oder schreiben Sie mir ein Mail an manfred.holzer@securitas.at) und fragen Sie nach, welchen der vielen Videostandards (Heitel, Netavis, Dallmeier, Hikvision, Seetec… usw. ) Sie bei uns aufschalten können. Wir finden sicher eine Möglichkeit notfalls über RTSP.

Manfred Holzer – Technischer Leiter Alarmcenter Securitas

Paradox-Anlagen über TCP/IP aufschalten

paradox_1Ab jetzt können im Securitas Alarmcenter Paradox Alarmanlagen nicht nur über PSTN sondern auch über TCP/IP aufgeschalten werden. Um Meldungen über IP/GPRS zu senden benötigen Sie die KommunikationsmoduleI P100, PCS100, PCS200 oder PCS300.

paradox_2

So funktioniert der Weg von der Alarmanlage in die Leitstelle

Da wir ja wegen der NGN-Problematik ohnehin von PSTN auf TCP/IP umsteigen wollen (Siehe TCP/IP in der Alarmübertragung ) ist das fein, dass wir dies jetzt auch für Paradox-Anlagen bieten  können…

Hier geht’s weiter zu meinen weiteren Blogeinträgen bezüglich Sicherheitstechnik ;-)

TCP/IP in der Alarmübertragung

In diesem Blog möchte ich auf die Übertragung von Alarmmeldungen über das Internet (TCP/IP-Protokoll) eingehen.

Das Ursprungsdatum dieses Blogs war 30.August 2012, da es der meistgelesenste Blogbeitrag im Securitas Blog ist, halte ich ihn weiter aktuell (Besonders mit aktuellen Web-Links unten in BLOG).

Wie fand die Übertragung bisher statt?

Bisher waren die meisten Anlagen über die Telefonleitung (PSTN Analogleitung oder ISDN) mit der hilfeleistenden Stelle (z.B. Securitas Notrufzentrale) verbunden. Ebenso wurde der mobile GSM-Weg beschritten, wenn keine Telefonleitung zur Verfügung stand. Der moderne Weg geht über das Internet egal ob Internet über Kabel, ADSL-Telefonleitung oder mobil über GPRS.

Daher mein Tipp:

Wenn Sie überlegen eine neue Alarmanlage für Ihre Privatwohnung, Ihr Haus, Ihren Betrieb oder Ihre Filialen anzuschaffen sollten Sie unbedingt eine Anlage mit TCP/IP Verbindung zur Notrufzentrale wählen. Egal ob über Kabel (Kupfer, ADSL, Glasfaser) oder über kabellosen Weg (GPRS). Verschlüsselung nach AES durch das freie Internet, VPN-Tunnel oder MPLS, alles ist möglich.

Die Vorteile der TCP/IP Übertragung:

  • Sofortige Alarmierung innerhalb von Sekunden

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Siemens SPC VDS zertifiziert !

Wie Siemens im heutigen Newsletter stolz berichtet, hat der VdS die SPC 6350/ 5350 Zentralen gemäß VdS2252 Standard der Klasse C zertifiziert.

Die SPC ist die erste Einbruchmeldeanlage mit gemäß dem VdS2463 Standard integrierten Übertragungsgeräte für Gefahrenmeldungen (ÜG). Die Übertragungswege Ethernet und GPRS (Backup) sind zertifiziert gemäß VdS2471 Standardwege. Das „EDP“-Protokoll ist nach dem VdS2465 Standard für Übertragungsprotokolle für Gefahrenmeldeanlagen zertifiziert.

Die Siemens SPC Anlage kommt mit (patentierten) neuartige Netzteil mit zwei voneinander unabhängige Akku-Ladekreisen daher. Besonders stolz ist Siemens darauf, dass SPC das erste VdS-Klasse C zugelassene Alarmsystem mit integrierter IP-Übertragung ist.  VdS-Zulassung Klasse C, sowie den EN-Richtlinien 50131 nach Grade 2 und 3 und baldige VSÖ-Zulassung mach die SPC Anlage zu einem State-of-the-Art Einbruchmelde- und Zutrittskontrollsystem.

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SPCanywhere auch auf Android

Wie Siemens stolz im aktuellen Siemens-Newsletter schreibt, werden nicht nur I-Phone User sondern ab jetzt auch Android-User mit der SPCanywhere Software-App verwöhnt…

So hat man auf Wunsch auch unterwegs die Siemens SPC Anlage voll im Griff…

Die beliebte mobile Anwendung SPCanywhere steht nun nebst iOS auch für Android zur Verfügung.   Die Anwendung ist mehrsprachig, multi-site-fähig und verfügt über Funktionen wie:  Scharf-/Unscharf-Setzen von Bereichen  Türsteuerung  Ausgangskontrolle  Bereiche sperren oder isolieren  Livekamera  Anzeige von Logfiles  Sperren der Anwendung

Ob alles was technisch möglich ist, auch sinnvoll ist, noch was mit Sicherheit zu tun (Android geht ja noch, aber I-Phones senden ja tonnenweise Daten) und ob das der Kunde auch will, bleibt abzuwarten. Wirklich fein aber ist, dass jetzt beide Smartphone-Welten unterstützt werden

Mitte Mai 2013 Lieferfreigabe und VSÖ-Zertifizierung für Siemens SPC ?

Im Mai 2013 wird es spannend! Die großen Modelle der Siemens SPC 5000 er und 6000 er sollen Mitte Mai mit frischer VDS + VSÖ Zertifizierung ausgestattet und lieferbereit sein!

Ihr bekommt sofort bescheid, sobald Siemens die Freigabe an uns übermittelt!

BLOG-Links:

securitas-blog.at/die-neue-siemens-spc-serie/

securitas-blog.at/tipp-pollingeinstellung-bei-spc/

Alarme über TCP/IP beim Privatkunden

Was ist bei Alarmanlagen und TCP/IP beim Privatkunden zu beachten? Erst mal ist der Weg in’s Internet interessant: Meist geht dies über einen Kabelprovider (UPC, Kabelsignal) oder über eine TelekomA1 Telefonleitung (XDSL, ADSL). Am Ende hängt dann

  • ein Kabelmodem (aus diesem führt nur ein Anschluss)
  • ein Kabelmodem mit DHCP-Funktion (mehrere Anschlüsse führen hier raus, die DHCP-Funktionalität = vergeben von privaten IP-Adressen wird hier gleich durchgeführt
  • ein Kabelmodem, mit einem privaten Router/DHCP-Server vom Kunden verbunden.

 

Folgendes ist zu raten: Schließen Sie Ihr Notebook kurz an das Patchkabel an, dass Ihnen der Kunde zur Verfügfung stellt. Bekommen Sie eine private IP-Adresse? Können Sie im Internet surfen? Wenn ja, wäre es überlegenswert alle Geräte, die in dieser Kette liegen (Kabelmodem, Router/DHCP-Server, Switch….) mit einer USV (unterbrechungsfreien Stromversorgung) auszustatten.

Wenn Sie einmal mit Ihrem Notebook im Internet sind, sollten Sie sicherstellen, dass das Port, welches Ihre Alarmanlage zur Kommunikation verwendet freigeschalten ist. Und dies sowohl auf den Geräten (Firewallfunktion) beim Kunden, als auch beim Provider. Besonders bei TelekomA1 sind Ports, die man nicht für die normalen Anforderungen eines Homeusers benötigt, nicht offen.

Dann sollte einer Kommunikation nichts mehr im Wege stehen. Auf jeden Fall sollten Sie für einen mobilen TCP/IP Zweitweg (GPRS-Karte) sorgen, da meist die kabelgebundene Art der Kommunikation beim Privatkunden nicht stabil genug läuft und sonst mit zu vielen Pollingfehlern zu rechnen ist.

Ob Sie sich überhaupt auf eine „stehende“ Verbindung mit Polling einlassen oder auf bedarfsorientierte verbindung mit Routine setzen (wenn das die Anlage unterstützt) ist beim Privatkunden ohnehin zu überlegen.

So, das wär’s, wenn Ihr andere Tipps und Tricks habt, freue ich mich über Eure Kommentare! ;-)

-> Bitte nicht vergessen, keine PSTN-Alarmanlage an ein „Telefon“ eines Kabelbettreibers hängen, siehe http://www.securitas-blog.at/alarmubertragung-uber-telefone-von-kabelbetreibern-sinn-oder-unsinn/

Günstig und verlässlich OASIS/Jablotron über TCP/IP

Seit mehr als 4 Jahren haben wir gute Erfahrungen mit TCP/IP-Übertragung von OASIS / Jablotron-Anlagen in die Notrufzentrale gemacht. Auch scheint mit der neuen JA100 ein großer Wurf gelungen, über Schönheit kann man bekanntlich streiten, aber viele Kunden finden die „aufgebockten“ Panels auf der tschechischen Anlage, die mit roten und grünen LEDs ausgestattet sind, einfach praktisch und sehr Bedienerfreundlich (was sie ja auch sind).

Meine Meinung, fesch ist anders, trotzdem will man als Kunde seine Alarmanlage schnell und einfach – Auch ohne zuvor einen Informatikerkurs zu belegen – bedienen können ;-)

Ansonsten passt, wie auch beim Vorgänger, alles für das Segment „preislich günstige aber verlässliche Funkalarmanlage„.

Aus der Sicht der Leistellen-Empfangstechnik gibt es wirklich nichts zu nörgeln: Robuster, freier LINUX-Server, verlässlich und stabil. Kleiner Schönheitsfehler: 2 Server sind nicht gleichzeitig zu betreiben, da sie nicht miteinander kommunizieren… wir sind in Verbindung mit Jablotron in Tschechien um das noch in’s Reine zu bringen ( Siehe: http://www.securitas-blog.at/427km-und-retour-an-einem-tag-fur-nur-eine-frage/ )

Fazit: Die günstigen Jablotron und OASIS Anlagen mit TCP/IP-Übertragung sollten der Garant sein, dass kein PSTN-Wählgerät mehr verbaut wird

http://www.securitas-blog.at/tcpip-in-der-alarmubertragung/

(Hier finden Sie auch Links zu verschiedensten IP-Anlagen)