Technik

Videotechnik: Immer mehr KI und Analyseanwendungen direkt in den Kameras

Immer mehr Analyseanwendungen werden direkt in die Kameras verschoben. Der Vorteil liegt auf der Hand: Schnelle Ausführung,  dezentrale Bildverarbeitung, weniger Netzwerktraffic und weniger Hauptspeicher- und Prozessorbelastung von Analyseservern / digitalen Videorecordern…

Hikvision HEOP-Programm

Ein Beispiel dafür ist das globale HEOP-Programm (Hikvision Embedded Open Platform). Darüber können Drittanbieter ihre eigenen Anwendungen entwickeln und direkt auf Hikvision-Kameras installieren.

Dies hat IPS Video Analytics jetzt genutzt

Diese IPS-Module stehen zur Verfügung:

IPS Motion Detection: Echtzeit Alarmierung, bei Bewegung innerhalb eines vordefinierter Bereiches

IPS Sabotage Detection: Warnt Benutzer in Echtzeit bei Manipulationsversuchen an Kameras

IPS Loitering Detection: Echtzeitwarnungen, wenn sich Personen in überwachten Bereichen aufhalten

IPS Indoor: Benutzer werden in Echtzeit gewarnt, wenn Eindringlinge gesicherte Innenbereiche betreten.

Mehr Info: Ips-analytics, Sicherheits.Info

Immer mehr KI und Analyse

Allianz Parque Stadion Dahua Videoüberwachung

Dass der Markt extrem in die Richtung Software, Analyse direkt in der Kamera (die oft als KI verkauft wird) geht zeigt auch z.B. Dahua mit der Stadionüberwachung, die neue Maßstäbe setzen soll…

Auch Dallmeier rührt aktuell in den Pressemeldungen die Werbetrommel bezüglich der neuen H265 Kameraserien mit KI.

Neue Kameras, hohe Auflösung bei starker H265 Kompression, Gesichtserkennung und möglichst „intelligente“ Erkennungssoftware sollen hier überwachungstechnischen Mehrwert bringen…

Ob Ausdrücke wie „deep learning“ oder „KI“ also „künstliche Intelligenz“ dabei nicht etwas zu hochgegriffen sind kann man diskutieren…

ORF-Beitrag Konkret: Anonyme SIM-Karten

Ab 1. September 2019 ist das Ende der anonymen SIM-Karten

Dieses Problem habe ich seit Jahresanfang („Ende der anonymer SIM Karten – was wurde alles in Alarmanlagen verbaut?“) im Securitas-blog thematisiert.

  • Alarmanlagen,
  • Tracking Devices,
  • Alleinarbeitsplatz-Überwachungsgeräte,

die auf diese anonymen SIM-Karten setzen werden nur mehr den aufgebuchten Geldbetrag „vertelefonieren“ können. Danach können sie nicht mehr aufgeladen werden und werden somit nicht mehr funktionieren. Die SIM-Karten können (meist sogar auf der Website des Providers) registriert / personifiziert werden.

Die Zeit läuft ab…

Ab wann die anonyme SIM-Karte nicht mehr funktionieren wird, hängt also vom (vorher) aufgebuchten Wert, der sich mit jedem Telefonat verringert ab. Dass die SIM-Karte dann nicht mehr rausrufen kann aber noch angerufen werden kann, ist bei Handys zwar ein gutes Service, die Alarmanlage die generell nur „Telefonate“ führt wird davon aber nicht profitieren können…

Spätestens jetzt registrieren !

Sind Ihre Alarmanlagen / die Ihrer Kunden, wenn Sie Anlagenerrichter sind, auf anonyme Handy Wertkarten / SIM-Karten überprüft?

Hier finden Sie eine Zusammenfassung der Themen in unserer Info 2019.

Auch die ORF Sendung KONKRET (13.08.2019) widmet sich diesem Thema und kann hier angesehen werden.

 

Info 2019

Hier finden Sie eine Zusammenfassung über:

Das NGN- Problem

Durch die Digitalisierung der Telefonleitungen durch A1 Telekom ( Next Generation Network) werden Frequenzgänge beschnitten, die für die Übertragung notwendig sind. Mehr…

Abkündigung CSD Dienst

Der CSD Dienst wird von A1, T-Mobile und den anderen Providern eingestellt. Mehr…

Anonyme GSM Wertkarten

Diese funktionieren ab September 2019 nicht mehr, wenn sie nicht rechtzeitig personifiziert werden. Mehr…

Sicherheitslücken im Lupusec XT2 Plus Hausalarmsystem

Über verschiedene Sicherheitslücken im Lupusec XT2 Plus Hausalarmsystem, berichtet heise.de unter Berufung auf seclists.org.

Unbedingt Firmwareupdate machen!

Artikel Heise.de

seclist.org

LUPUSEC-XT2 Plus ist eine professionelle, supersichere Alarmanlage. Die LUPUSECXT2 Plus sichert Sie und Ihr Gebäude professionell und zuverlässig gegen jeden …

…heißt es auf der Website von Lupus.

ORF: Karten in Alarmanlagen wurden nicht berücksichtigt

Interessanter Beitrag auf ORF.at

Ein von der Politik nicht bedachtes Problem seien in Alarmanlagen und Heizungen verbaute SIM-Karten. Hier habe der Mobilfunkprovider gar keine Möglichkeit, die Nutzer über die Registrierungspflicht zu informieren.

Mehr zum Thema SIM-Karten und die Problematik bei Alarmanlagen.

Gmünd, erste 5G Stadt in Österreich

Und los geht’s. – Gmünd ist der erste Standort für den A1-Testbetrieb des neuen 5G-Netzes. Die BewohnerInnen von Gmünd werden wohl dann erst eine Freude damit haben, wenn es auch 5G-Geräte gibt.

Dennoch führt der Weg zur Smart-City und Industrie 4.0 nur über 5 G und man kann gespannt sein, ob Gmünd von vielen selbstfahrenden Test-Autos heimgesucht werden wird… Bericht: ORF

Wie sich die 5G-Technologie weiter auf die Sicherheitsbranche auswirken wird, bleibt noch abzuwarten…

Ende der anonymen SIM-Karten… was wurde da alles in Alarmanlagen verbaut?

Seit 01.01.2019 gilt die Registrierungspflicht für SIM-Karten. Ein noch interessanteres Datum ist der 1.September 2019, bis zu spätestens diesem Datum müssen die SIM-Karten registriert sein, wenn sie weiterfunktionieren sollen…

 

Da wird sich weisen, wie viele anonyme SIM-Karten in Alarmanlagen verwendet wurden, die dann nicht mehr Kontakt zur Leitstelle aufnehmen können… oder werden die Alarmanlagenerrichter im Zuge eines Service/Wartungsvertrages mit dem Kunden die Karten austauschen und wieviele Kunden haben überhaupt einen Servicevertragt?

Weblink: DerStandard.at

Einstellung CSD Dienst von Telekom A1 01.01.2018 – was ist dran?

Schon im Sommer dieses Jahres haben Telekom A1 Kunden, die in ihren Alarmanlagen GSM-Karten haben, die den CSD-Dienst für die Kommunikation mit der Leitstelle verwenden, Informationsbriefe von A1 erhalten. In denen war die Rede von der Einstellung des CSD-Dienstes mit Ende 2017. Später war die Rede davon, dass nur das Service zum Dienst eingestellt wird… Ebenso war auch die Rede vom Jahr 2019… T-Mobile lässt den Dienst vielleicht noch bis 2020 weiterlaufenwas ist an dem allen dran?

Textauszug, Information Telekom A1 zu CSD

Circuit Switched Data ist ein leitungsvermittelter Datendienst beim Mobilfunk. Er ist vergleichbar mit einem normalen üblichen Telefongespräch. In der Praxis läuft er nur mit 9,6 kbit/s da der Rest für Fehlerkorrektur bei der Übertragung verwendet wird. Das ist bei den geringen Datenmengen, die Alarmsysteme übertragen natürlich egal, deshalb wurde diese Technologie recht gerne bei Wählgeräten von Alarmanlagen eingesetzt.

Da sich die Technologie (beim Provider, z.B. Telekom A1) zu breitbandigem paketvermittelten Datendiensten hin bewegt wird dieser „schwache“ Übertragungsweg eingestellt. Jetzt hat Telekom A1 zurückgerudert, offenbar wird mit Ende 2019 alles eingestellt, mit Ende 2017 „nur“ das Service zum Dienst.

Salopp gesprochen würde das heißen: Wenn’s geht, dann fein, wenn nicht hat man weder ein Recht darauf noch ein Recht auf Service/Problembehebung. Irgendwann wurde zwar von „Live Extension Paketen“ für CSD gesprochen, man findet das Produkt aber nicht und auch die Preislage ist unklar.

Wie reagieren wir als Leitstelle darauf? Leider wissen wir nicht, wer unserer Kunden über GSM/CSD aufgeschalten ist, also den CSD-Dienst mit einer A1 Karte nutzt. Wir können auch der Telekom keine Kundenliste aller analogen Aufschaltungen übermitteln, ebenso würden wir keine Antwort erhalten (Datenschutz). Der Kunde selbst, kann bei Telekom A1 nachfragen, ob er CSD Dienste verwendet. Auf der A1-Rechnung steht es mittlerweile nicht mehr drauf.

Was ist ab 1.1.2018 zu erwarten? Wohl kein „big bag“ und „nichts geht mehr“ sondern ein „Abbröckeln“ der Funktionsfähigkeit bis 2019, da die Telekom Schritt für Schritt einstellt (bzw. sogar einstellen muß da für die 28 Jahre alte Technologie auch keine Ersatzteile mehr produziert werden / beschaffbar sind und man bei ersatzteilen von „Lagerbeständen“ leben muss.

Was ist zu tun: Das Gleiche wie bei der NGN-Problematik. Weg von GSM und hin zu TCP/IP Protokollen über GPRS. Das ist nicht überraschend, das wissen wir seit 2013, dass man nur mehr den TCP/IP-Weg als Übertragung zur Leitstelle nutzen sollte.

 

 

SATEL über TCP/IP SIA DC-09 erfolgreich aufgeschalten…

satel-integra-plusFein, fein ! SATEL (Serie integra Plus) lässt sich gut auf meinen neuen TCR3000 Telesignal Empfängern aufschalten, die Tests mit dem Großhändler I-Alarmsysteme sind gut abgelaufen…

Wir konnten SATEL ja schon aufschalten, aber Ethernet oder GPRS via SIA-IP (Norm SIA DC-09) ist schon eine gute Sache.

Natürlich nur wenn’s auch geht ;-) die Erfahrung hat gezeigt, dass leider eine Menge Protokolle nur „based on SIA DC-09“ sind und die Hersteller extra eine kleine Veränderung vorgenommen haben, damit es einer eigenen Empfangstechnik bedarf…

Hier zum Glück nicht und somit freue ich mich nach den somit finalisierten Tests auf Eure Aufschaltungen…