Artikel mit dem Stichwort ‘Wertgegenstände’

Alarm in der Dämmerung

So reagiert SECURITAS im Ernstfall

Lassen Sie uns ein Gedankenexperiment wagen! Stellen wir uns den Ernstfall vor: es ist November, Sie sind gerade in der Arbeit, heute dauert es etwas länger, weil Sie noch einen spontanen Auftrag bekommen haben, der sich nicht verschieben lässt. Als Sie das Nötige, was zu erledigen ist, angehen, ist es 16:10 Uhr. Die Dämmerung beginnt – recht schnell wird es dunkel.

Zu dem Zeitpunkt haben zwei Einbrecher schon alles vorbereitet, um in Ihrer Straße zu holen, was die Gelegenheit zulässt. Sie haben sich vorbereitet und Ihre Nachbarschaft gewissenhaft studiert. Sie wissen, wann die meisten Bewohner nach Hause kommen und sind an die Dunkelheit bestens angepasst. Sie sind schwarz gekleidet, damit man sie leicht übersieht.

Mit Sturmhauben, Schreckschusswaffen, Hebelwerkzeugen, Dietrichen, Akkuschrauber, Flex und Walkie-Talkies sind sie für eine schnelle Operation bestens ausgerüstet. Sie brauchen nicht lange, um die Einstiegsstelle ihrer Wahl aufzubrechen und schaffen es innerhalb von wenigen Minuten in Ihr Haus.

Alarm!

Die Sicherheitstechnik springt auf die Eindringlinge an und der Alarm wird ausgelöst. Die Einbrecher sind nicht überrascht – mit Alarm haben sie gerechnet –, aber die laute Sirene ist ihnen unangenehm und sie haben enormen Zeitdruck.

Denn mit dem Anspringen der Alarmanlage beginnt eine perfekt eingespielte Reaktion seitens der rund um die Uhr besetzten SECURITAS Zentrale. Zu allererst wird überprüft, ob es sich nicht um einen Fehlalarm handelt. Denn – ob Ernstfall oder nicht – wenn die Polizei ausrücken muss, ist die sogenannte Blaulichtsteuer in Höhe von 131 € bis 218 € zu bezahlen. Fehlalarme sind nicht ungewöhnlich – tatsächlich sind 90 % der ausgelösten Alarme kein Ernstfall. Securitas ruft also die vereinbarte Nummer an, um sicherzugehen. Sie heben ab und bestätigen der Zentrale, dass eigentlich niemand zuhause sein sollte und sagen, dass Sie leider nicht vor 18:30 Uhr zuhause sein können. Da es keine Beweise für einen Fehlalarm gibt, werden sofort die notwendigen Maßnahmen ergriffen.

Die Einbrecher sind noch damit beschäftigt, Ihr Schlafzimmer oder andere typische Orte nach Schmuck, Sparbüchern oder anderen kleinen Wertgegenständen zu durchsuchen. Durch den Alarm sind sie in höchster Eile – hätten die Gauner mehr Zeit, würden sie auch versuchen, größere Gegenstände wie Gemälde oder Flachbildfernseher zu entwenden. Gottseidank haben Sie die wichtigsten Wertgegenstände in einem Safe verstaut – die Einbrecher sind also darauf angewiesen, sich auf leichtere Technik-Geräte zu konzentrieren und einen schnellen Abgang zu machen.

SECURITAS vor Ort

Von der SECURITAS-Zentrale wird gerade die Polizei verständigt bzw. beginnt ein Einsatz der SECURITAS-Alarmstreife. Securitas-Mitarbeiter sind innerhalb weniger Minuten bei Ihrem Haus. Sie können schnellstens hinein, da sie von Ihnen einen Schlüssel haben – und das ohne dabei ein Fenster oder eine Tür beschädigen zu müssen.

Die Einbrecher hatten wesentlich weniger Zeit zu handeln, mussten also schleunigst und mit sehr geringer Beute fliehen. Die SECURITAS Alarmstreife findet ein kaputtes Fenster vor. Sie bleiben vor Ort, um Ihr Haus bis zu Ihrem Eintreffen zu sichern.

Gegen fiese Tricks gewappnet

Einen besonderen Fall stellt folgendes Szenario dar: In Oberöstereich haben Einbrecher bei einer Ihrer Operationen die Stromversorgung und damit auch die Alarmanlage lahmgelegt und hatten dann alle Zeit der Welt, um das Objekt in Ruhe auszuräumen. Das kann mit einer Alarmaufschaltung nicht passieren – denn die Funktionstüchtigkeit der Sicherheitstechnik wird von der Zentrale in regelmäßigen, kurzen Intervallen überprüft. Sollte etwas nicht stimmen, wird sofort reagiert.

10 Tipps gegen Einbruch in der Dämmerung

So machen Sie Einbrechern das Leben schwer

Zu dieser Jahreszeit, wo es früh dunkel wird, kommt es vermehrt zu Einbrüchen in der Dämmerung. Ein Einbruch bedeutet nicht nur einen materiellen Schaden, sondern geht auch mit einem Schockerlebnis für die Betroffenen einher. Wildfremde Leute waren im eigenen Zuhause, die Privatsphäre wurde verletzt und viele haben das Gefühl, in den eigenen vier Wänden nicht mehr sicher zu sein.

Um dem entgegenzuwirken, kann man viel unternehmen – man ist Einbrechern nicht ausgeliefert!
Zuallererst lohnt es sich, das eigene Bild von Sicherheit zu hinterfragen. Viele Leute denken, Einbrecher kämen grundsätzlich nachts, in der eigenen Wohnung sei ohnehin nichts zu holen oder Einbrecher würden es in jedem Fall schaffen, in die Wohnung einzudringen, wenn sie nur wollten.

Richtig ist allerdings, dass die Einbrecher in den Herbst- und Wintermonaten am Nachmittag und frühen Abend zwischen 16 und 21 Uhr kommen – also dann, wenn die Bewohner in der Arbeit, der Schule oder beim Einkaufen sind –, dass ihnen schnell verwertbare Gegenstände genügen und dass oft schon einfache Maßnahmen einen Einbruch erschweren oder unmöglich machen.

 

Die 10 besten und wichtigsten Tipps gegen Einbrecher:

Erstens, geben Sie Ihre Abwesenheit nicht preis! Bitten Sie Nachbarn oder Freunde, während Ihres Urlaubs den Briefkasten zu entleeren und Werbematerial von der Tür zu entfernen. Auch auf sozialen Netzwerken oder am Anrufbeantworter sollten Sie nicht hinausposaunen, wann genau Sie nicht zuhause sind. Die Täter spionieren geeignete Objekte nicht selten über Internet oder Telefon aus.

Zweitens, Haustüre immer abschließen. Überzeugen Sie sich bei Verlassen der Wohnung eventuell sogar doppelt, ob Sie auch zugesperrt haben!

Drittens, schließen Sie Fenster und Terrassentüren. Lassen Sie sie nicht gekippt – das macht es Einbrechern leicht.

Viertens, verstecken Sie Wohnungsschlüssel nicht in der Nähe! Einbrecher kennen alle Verstecke wie Blumentopf oder Fußmatte! In einem Bankschließfach oder in den Händen einer Vertrauensperson ist der Schlüssel viel besser aufgehoben.

Fünftens, informieren Sie Ihre Nachbarn und bitten Sie sie, Augen und Ohren offen zu halten. Im Schatten der Anonymität finden Einbrecher ihren Spielraum. Aufmerksame Nachbarn würden vielen Gaunern das Handwerk legen.

Sechstens, erstellen Sie eine Liste mit Ihren Wertgegenständen und fotografieren Sie sie. Das ist eine wichtige Grundlage für die Arbeit mit der Polizei oder Versicherungen. Heben Sie die Liste allerdings nie zuhause auf! Hinterlegen Sie dieses Inventar in einem Banktresor oder übergeben Sie es einer Vertrauensperson.

Siebtens, verwenden Sie in den Abendstunden Zeitschaltuhren, um das Licht so an- und abzuschalten, dass der Eindruck entsteht, jemand sei zuhause.

Achtens, lassen Sie nur hochwertige Schlösser und Schließzylinder einbauen.

Neuntens, eine Alarmanlage mit Alarmcenter-Aufschaltung ist die beste Verteidigung, wenn es die Täter schaffen, in Ihre Wohnung einzudringen. Die Einbrecher werden in die Flucht geschlagen und es kann schnell reagiert werden. (Näheres dazu in einem der nächsten Blogbeiträge)

Zehntens, die Maßnahmen sollen ein Netz bilden, das einen Einbruch erschwert, verhindert oder den Täter einer schnellen Erfassung zuführt. Das richtige Verhalten ist ebenso wichtig wie die automatische Sicherheitstechnik, beide Bereiche ergänzen sich.

Ein Wohnhaus bietet einem Einbrecher oft mehrere Möglichkeiten einzudringen. Die besten Tipps zum Einbruchschutz für Ihr Haus präsentieren wir in unserem nächsten Blogbeitrag. Bleiben Sie dran!